Kostümspringen
Auftritt in Blau für Leonie Jonigkeit und „Ciwaluca“

Das Kostümspringen am späten Samstagabend ist beim K+K-Cup immer ein großer Spaß. Und zwar für Reiterinnen und Reiter und Publikum gleichermaßen. Ein paar Stunden vor dem Event war Leonie Jonigkeit schon aufgeregt, wie sie im Interview mit den Klasse!-Reporterinnen erzählte. Die Mädchen wollten natürlich viel wissen – über Kostüm, Herrichtung, Ideenfindung und Umsetzung. Klar, dass zu diesem Zeitpunkt noch nichts Konkretes über das Aussehen verraten werden durfte. Denn die Reiterinnen und Reiter hüten ihr Outfit immer wie ein besonderes Geheimnis.

Donnerstag, 07.02.2019, 17:30 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 17:55 Uhr
Leonie Jonigkeit ist als Ureinwohnerin Na’vi mit ihrem Pferd „Ciwaluca“ in die Halle geritten. Auf das "Avatar"-Thema hatte auch der Grieche Aggelos Touloupis gesetzt.
Leonie Jonigkeit ist als Ureinwohnerin Na’vi mit ihrem Pferd „Ciwaluca“ in die Halle geritten. Auf das Avatar-Thema hatte auch der Grieche Aggelos Touloupis gesetzt. Foto: Jürgen Peperhowe

Bei der Ideensuche wurde Leonie Jonigkeit von ihrer Familie unterstützt. „Die Idee entstand auf dem 50. Geburtstag meiner Mutter“, erzählte sie. Leonie Jonigkeit findet es cool, wenn die Kostüme kreativ und außergewöhnlich sind. Das Erstellen ihres Kostüms sei in diesem Jahr schnell zu machen gewesen. Zwei Stunden Vorbereitung hat sie trotzdem am Abend des Springens eingeplant. Einmal stand im Vorfeld Probereiten an. „Damit sich mein Pferd ,Ciwaluca' daran gewöhnen konnte“, erzählte sie. Für Leonie Jonigkeit ist es keine Frage: „Die Atmosphäre und der Spaß unter den Reitern machen das Kostümspringen so besonders!“

Zu später Stunde lüftete Leonie Jonigkeit dann ihr Kostüm-Geheimnis. Sie ritt als Ureinwohnerin Na’vi aus dem Kinofilm "Avatar" in die Halle Münsterland ein. Das Gesicht blau geschminkt, der Bodyanzug in den Farben Türkis und Dunkelblau, der Reithelm unter einer schwarzen Langhaarperücke versteckt. Wäre Leonie nicht angekündigt worden, hätte man sie nicht erkannt. Und dann ihr Pferd „Ciwaluca“. Wie viele helfende Hände und wie viel Kinderschminke wurden benötigt, um ein braunes Pferd in ein blaues Filmwesen zu verwandeln? Die Halle bebte. Ein gelungenes Kostüm!

Schade nur, dass der Grieche Aggelos Touloupis die gleiche Idee hatte. Ob es wohl Spione gegeben hat? Die Klasse!-Reporterinnen wissen es nicht.

Das Kostüm von Alina-Noel Potthoff als verrückte Oma aus dem Hühnerstall mit Pferd "Apanatschi" als Huhn war herausragend und gewann den Sonderpreis. Trotzdem: Leonie Jonigkeit lieferte eine perfekte Mischung aus Spaß, Show und reiterlichem Können. Für die Klasse!-Reporterinnen war sie an diesem Abend die Größte! Paulina Tütt

Frederike Wagner

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