Wenn Ex-Praktikanten Schulen bauen
African Roots packt in Burkina Faso an

Münster -

Timo Eylers gehört zur Generation „Praktikum“. 2014 zog es den münsterischen Studenten nach Afrika. Unter dem Gipfel des Kilimandscharo unterrichtete er eine Schulklasse. „130 Kinder“, erinnert er sich. Am Ende seines Praktikums fasste er einen sehr praktischen Entschluss: „Wir bauen eine neue Schule.“

Sonntag, 06.11.2016, 05:11 Uhr

Traditionelle Häuser in Tiébélé
Traditionelle Häuser in Tiébélé Foto: Eylers

Heute unterrichtet Eylers in Deutsch für Flüchtlinge – neben dem Studium. Und er hat zusammen mit anderen Ex-Praktikanten und Studenten den Verein „African Roots“ gegründet. Die erste Vorschule für Kinder von drei bis sechs Jahren im Ort Tiébélé ist komplett durchgeplant.

Wichtig für die Mitstreiter von African Roots: Durch die Erfahrungen vor Ort haben sich viele konkrete Beziehungen entwickelt. In Tiébélé arbeiten die Münsteraner mit der gemeinnützigen Gesellschaft Dizendaani zusammen, die junge Erwachsene gegründet haben.

Auftakt zur Spenendeaktion 2016

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Eylers: „Die Einwohner haben außerdem den Nutzen einer Maternelle, einer Vorschule, erkannt.“ Das sei nicht überall normal – aber eine Garantie dafür, dass die Schule auch besucht werden wird. Außerdem gibt es Zusagen, dass örtliche Unternehmen 15 Prozent der Kosten übernehmen, wenn die übrige Finanzierung steht. Burkina Faso , wo Tiébélé liegt, hat weltweit die niedrigste Schulbesuch-Quote.

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