Schulen für das Dach der Welt
ÖWK seit 16 Jahren in Nepal im Einsatz

Münster-Wolbeck -

Das Dach der Welt geriet 2015 ins Wanken. Die beiden Erdbeben im Himalaya gelten als die schlimmste Katastrophe in der Geschichte Nepals. Sogar der Mount Everest, der höchste Berg der Welt, verschob sich damals um drei Zentimeter nach Südosten.

Samstag, 04.11.2017, 10:11 Uhr

Von den Projekten des ÖWK profitieren Familien in Nepal doppelt – gebaut werden Schulen und Biogasanlagen.
Von den Projekten des ÖWK profitieren Familien in Nepal doppelt – gebaut werden Schulen und Biogasanlagen. Foto: ÖWK Wolbeck

Doch etwas blieb stehen: Seit 16 Jahren baut der Ökumenische Eine-Welt-Kreis (ÖWK) St. Nikolaus Wolbeck gemeinsam mit seinem nepalesischen Partnerverein Schulen in Nepal. Alle bislang errichteten Schulen haben durch ihre solide Bauweise das schwere Erdbeben im April 2015 schadlos überstanden.

Trotzdem gab es viel zu tun: Der ÖWK organisierte damals Soforthilfe und ließ große Mengen Planen mithilfe von Armeehubschraubern verteilen, um die obdachlos gewordene Bevölkerung vor dem Monsun­regen zu schützen. Außerdem waren alleine im Distrikt Kavre nach offiziellen Angaben 196 andere Schulgebäude eingestürzt.

Schnell reifte der Plan, beim Wiederaufbau zu helfen – „denn wie wichtig Bildung für ihre Kinder ist, hat auch die Landbevölkerung längst erkannt“, weiß Christoph Roer vom ÖWK aus Gesprächen vor Ort.

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Außerdem hilft der ÖWK den nepalesischen Bauern beim Bau von Biogasanlagen – damit die Familien mit Gas statt Brennholz kochen können. Das hilft dem Klima, schützt den Wald und beugt Lungenkrankheiten vor.

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