Andheri – Kinder- und Leprahilfe
Schwesternorden aus Indien rettet Leben

Münster -

„Wir wollen den Schülern zeigen, dass Schulbildung nicht selbstverständlich ist.“ So erläutert Johanna Peek, Lehrerin am Gymnasium Paulinum, das seit über 30 Jahren währende Engagement der Schule in Indien.

Donnerstag, 05.11.2020, 13:58 Uhr
In Indien werden Essenspakete verteilt.
In Indien werden Essenspakete verteilt. Foto: privat

Gemeinsam mit dem Verein „Andheri – Kinder- und Leprahilfe“ unterstützt die Schule einen in Indien und anderen Ländern aktiven katholischen Schwesternorden, die „Helpers of Mary“. Die knapp 400 Ordensfrauen unterhalten in armen und ländlichen Gegenden 70 soziale Zentren, wo sie sich um Waisen und vernachlässigte Kinder kümmern. Kinderheim, Schule, Krankenhaus, Weiterbildungsstätte – die sozialen Zentren sind alles zugleich.

Gegründet wurde der Orden von der Dülmener Schwester Priscilla, die 1931 nach Andheri, einem Stadtteil von Mumbai, ging, um in einem Kinderheim zu arbeiten. Der Verein zur Unterstützung der „Marys“ wurde 1974 gegründet. Rund zehn Jahre später wurde das Paulinum darauf aufmerksam. Seitdem ist die Arbeit der Ordensfrauen fester Bestandteil des Unterrichts mehrerer Fächer, zudem organisiert die Schule regelmäßig Spendenaktionen. Im Moment, so Vereins-Vorsitzender Bernd Schmitz, gehe es darum, jenen Menschen in Indien zu helfen, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie stark betroffen sind.

 

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