Großer Spendenerfolg für Kinderdialyse
Sicherungsnetz in schwerer Zeit

Münster -

Dank der Großzügigkeit der Leser bei der WN-Weihnachtsspendenaktion kann der Förderverein „Hilfe für das nierenkranke Kind“ viele Kinder und Familien in der schweren Zeit der Dialyse und bei Transplantationen unterstützen.

Sonntag, 24.12.2017, 12:12 Uhr

Hand in Hand bei der Dialyse: Berivan Yüksel und Ziayrat Khazmuradova
Hand in Hand bei der Dialyse: Berivan Yüksel und Ziayrat Khazmuradova Foto: pd

Strahlende Kinderaugen auf der Dialysestation und große Dankbarkeit beim Verein „Hilfe für das nierenkranke Kind“: „Wir sind überwältigt von der großen Spendenbereitschaft der Leser“, freuen sich Prof. Dr. Monika Bulla und ihre Mitstreiter vom Förderverein.

Von dem Geld der WN-Weihnachtsspendenaktion profitieren die chronisch nierenkranken Kinder, die zum Überleben auf eine regelmäßige Blutwäsche angewiesen sind, ebenso wie deren Familien, deren Leben durch die Krankheit auf den Kopf gestellt wird. Finanziell gesichert ist nun unter anderem die Familienfreizeit im nächsten Spätsommer auf Norderney, die den Betroffenen die Möglichkeit gibt, wieder Kraft zu schöpfen und Halt in der Gruppe zu finden. „Wir versuchen, jedem Kind an der Dialyse während der Wartezeit auf ein Spenderorgan einmal eine solche Familienfreizeit zu ermöglichen“, so Bulla.

Meist drei Mal in der Woche müssen die Kinder jeweils für fünf Stunden zur Blutwäsche. Dass sie dabei von Sozialpädagogen umsorgt werden, die Familien individuell beraten und in Notlagen rechtlich und finanziell unterstützt werden, dafür sorgt der Förderverein. Ein wichtiges Ziel ist laut Bulla, dass die Kinder trotz aller Belastungen sozial integriert sind.

WN-Spendenaktion 2017: Alle Projekte

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  • Alle Projekte der WN-Spendenaktion

    Unseren Mitmenschen helfen - besonders jenen, die in einer akuten Notsituation sind: Das ist der Leitgedanke der WN-Spendenaktion.

    Wir stellen Ihnen alle vier Projekte aus Münster vor. 

    Foto: WN
  • Projekt 1: Kinderdialyse

    Der Förderverein "Hilfe für das nierenkranke Kind" kämpft gegen die gesellschaftliche Isolation von Kindern mit chronischen Nierenerkrankungen.

    „Wir versuchen, Alltagsprobleme zu lösen und den chronisch kranken Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu geben“, erklärt die Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Monika Bulla .

    Foto: pd
  • Projekt 1: Kinderdialyse

    Dreimal in der Woche muss Berivan Yüksel zur Dialyse in das Nierenzentrum für Kinder und Jugendliche an der Waldeyerstraße. Die Zwölfjährige ist eines von vielen schwer nierenkranken Kindern, die hier behandelt werden.

    Alle Infos zum Projekt finden Sie hier .

    Foto: Förderverein Hilfe für das nierenkranke Kind
  • Projekt 2: Kinderneurologie

    Die Kinderneurologiehilfe Münster betreut Familien mit einem Kind nach einem Schädel-Hirn-Trauma.

    Sie begleiten Familien durch die schwere Zeit nach der Klinik und helfen, den Alltag zu bewältigen.

    Foto: Oliver Werner
  • Projekt 2: Kinderneurologie

    „Ohne Spenden können wir die qualitativ hochwertige Betreuung nicht bieten“, macht die Vorsitzende deutlich. Denn: „Unser Angebot ist kostenlos: Jeder, der Hilfe benötigt, bekommt sie.“

    Alle Infos zum Projekt finden Sie hier .

    Foto: Oliver Werner
  • Projekt 3: Entwicklungshilfe

    Seit 16 Jahren baut der Ökumenische Eine-Welt-Kreis (ÖWK) St. Nikolaus Wolbeck Schulen für das Dach der Welt. Im Himalaya leistet er mit seinem nepalesischen Partnerverein Krisenhilfe.

    Foto: ÖWK Wolbeck
  • Projekt 3: Entwicklungshilfe

    „Denn wie wichtig Bildung für ihre Kinder ist, hat auch die Landbevölkerung längst erkannt“, weiß Christoph Roer vom ÖWK aus Gesprächen vor Ort.

    Alle Infos zum Projekt finden Sie hier .

    Foto: ÖWK Wolbeck
  • Projekt 4: Wohnhilfen

    1991 hat Bernd Mülbrecht (Bild) den "Förderverein für Wohnhilfen" gegründet und damit schon über 80 Menschen eine dauerhafte Bleibe verschafft.

    Foto: Anna Spliethoff
  • Projekt 4: Wohnhilfen

    Heinrich Wiesmüller (Bild) wohnt in der umgebauten Dreifaltigkeitskirche. Dort wohnen ehemalige Wohnungslose, die älter sind als 60 Jahre.

    Auch auf dem ehemaligen TÜV-Gelände entstehen zur Zeit neue Wohnungen. Zur Mö­b­lie­rung benötigt der Verein Spenden.

    Alle Infos zum Projekt finden Sie hier .

    Foto: Anna Spliethoff
  • Spendenaufruf

    "Wir alle können etwas tun für eine bessere Welt! In diesem Sinn bitten wir um Ihre Unterstützung. Helfen Sie! Mit Herz!"

    Ihre

    Dr. Benedikt Hüffer 

    Dr. Eduard Hüffer

    Verleger der Westfälischen Nachrichten

    Foto: WN
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