Nikomedeskirche
Totenglocke war Fehlalarm

Borghorst -

Es war 0.44 Uhr, als die schwere Totenglocke der St.-Nikomedes-Pfarrkirche in der Nacht zu Dienstag plötzlich über der Stadt läutete. Verbunden mit der Glocke ist auch die Alarmanlage der Stiftskammer, in der wertvolle Kunstgegenstände der Gemeinde aufbewahrt werden.

Dienstag, 05.08.2014, 11:08 Uhr

Die Polizei sucht weiter nach dem Borghorster Stiftskreuz.
Die Polizei sucht weiter nach dem Borghorster Stiftskreuz. Foto: Axel Roll

Sensibilisiert durch den dreisten Raub des Stiftskreuzes im vergangenen Oktober riefen einige aufgeschreckte Borghorster bei der Polizei an, bestätigte Pressesprecher Reiner Schöttler auf WN-Nachfrage.

Daraufhin habe sich eine Streifenwagenbesatzung sofort auf den Weg gemacht, die wenige Minuten später bereits am Kirchplatz war. Vor Ort ermittelten die Beamten, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt habe. „Ausgelöst durch einen technischen Defekt“, so Schöttler weiter. Nach einer knappen halben Stunde war der nächtliche Einsatz der Polizei beendet.

Die Suche nach dem Stiftskreuz geht unterdessen weiter, wie der Polizeipressesprecher erklärte: „Unser Ziel ist es immer noch, das Kreuz nach Borghorst zurückzubringen.“

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