Tierisch
Widerspenstige Wellensittiche wehren sich gegen Polizisten

Braunschweig -

Zwei widerspenstige Wellensittiche haben in Braunschweig einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Ermittler am Montag mitteilten, hatte ein Mann am Freitagabend die Polizei zu Hilfe gerufen.

Montag, 23.07.2018, 16:13 Uhr

Tierisch: Widerspenstige Wellensittiche wehren sich gegen Polizisten
Der Widerspenstigen Zähmung: Wellensittiche in Braunschweig wehrten sich gegen ihre Gefangennahme. Foto: colourbox.de

Denn: „In der Wohnung des 27-Jährigen hielten sich unberechtigt zwei frei fliegende Wellensittiche auf“, hieß es augenzwinkernd in der Polizeimitteilung.

„Diese wehrten sich heftig mit Beiß- und Kratzversuchen gegen die Ingewahrsamnahme durch die Beamten, konnten dann aber überwältigt werden.“

Da der Besitzer unbekannt blieb, kamen die beiden Vögel in ein Tierheim.

Tierische Stars aus dem Sommerloch

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  • Sie heißen Sammy, Skippy oder Bruno und ihr Schicksal bewegt die ganze Nation - mitunter wochenlang. Zuletzt bewegte Walli, der angeblich riesige Problemwels, die Gemüter. Er soll in einem Teich in Offenbach erst anderen Fischen und dann Küken den Garaus gemacht haben. Doch bei einer Suche fand ein Fischer nur einen kleinen Fisch. Hier andere tierische Stars aus dem Sommerloch.

    Foto: Isabell Scheuplein
  • SKIPPY, das Känguru: Das exotische Beuteltier hüpft im Sommer 2015 kreuz und quer durchs Sauerland - bis es schließlich von einem Weidezaun am Diemelsee in Nordhessen gestoppt wird. Bei einer Züchterfamilie findet Skippy schließlich ein neues Zuhause.

    Foto: Wilhelm Figge
  • FLECKI, der Hund: Muss Tierliebe schön sein! Tagelang harren die Besitzer des schwarzen Mischlingsrüden mit den weißen Flecken auf einem Autobahnrastplatz bei Ulm aus - 2015 büxt er dort bei einer Gassipause aus. Eine Frau findet Flecki dann in ihrem Garten.

    Foto: Harald Tittel, dpa
  • LOTTI, die Schildkröte: Die monatelange Suche bleibt vergeblich - hat Lotti überhaupt existiert? Aber wer hat den kleinen Jungen an einem Allgäuer Badesee 2013 denn dann in die Ferse gebissen? Das Rätsel um die vermeintliche Alligator-Schildkröte ist bis heute ungelöst.

    Foto: Roland Weihrauch
  • YVONNE, die Kuh: Ihre Flucht vor dem Schlachter macht sie 2011 zum internationalen Medienstar. Das Rind türmt in den oberbayerischen Wald und widersetzt sich allen Fangversuchen monatelang. Erst nach einem Schuss aus dem Betäubungsgewehr kann Yvonne auf einen Tiergnadenhof gebracht werden.

    Foto: Gut Aiderbichl
  • PETRA, der Schwan: Was für ein schräger Vogel! Auf dem Aasee in Münster erregt eine schwarze Schwanenlady 2006 mit einer ganz besonderen Lovestory Aufsehen. Petras Auserwählter: ein Tretboot in Schwanengestalt, dem sie wochenlang nicht von der Seite weicht. Ein Happy End gibt‘s dann aber doch noch: In einer Pflegestation findet Petra schließlich einen Partner, der besser zu ihr passt.

    Foto: A3634 Friso Gentsch
  • BRUNO, der Bär: Zugewandert aus Tirol, stapft er 2006 durch die bayerischen Wälder - bis ihm sein Appetit auf Schafe zum Verhängnis wird. Um sie zu erbeuten, kommt er Siedlungen zu nahe - und wird zum Abschuss freigegeben. Tierschützer laufen Sturm, das Schicksal des Braunbären schafft es bis in die „New York Times“.

    Foto: Manfred Sprenger
  • KUNO, noch ein Wels: Auch er soll einen arglos am Ufer schnüffelnden Welpen verschlungen haben - in einem Weiher in Mönchengladbach 2001. Ob Fakt oder Fiktion, wird nie geklärt. Monate später treibt ein riesiger Wels tot auf dem Wasser. Er landet ausgestopft im Museum. Ob es wirklich Kuno ist? Wer weiß.

    Foto: DB Detlef Ilgner
  • SAMMY, der Kaiman: Es ist das Sommer-Spektakel des Jahres 1994, und Sammy wird zu Deutschlands damals wohl populärstem Reptil. Der Brillenkaiman taucht bei einem Badeausflug mit seinem Besitzer in der Nähe von Düsseldorf ab, der Baggersee ist darauf tagelang gesperrt. Endlich wird das ausgehungerte Tier gefangen - und landet im Zoo.

    Foto: Wolfgang Thieme
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