Vermeintlicher Einbruch
Lügengespinst zweier Kinder löst Großeinsatz der Polizei aus

Die Lügengeschichte zweier Geschwister über eine zerbrochene Glastür hat in Bayern einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Mittwoch, 23.10.2019, 16:44 Uhr aktualisiert: 23.10.2019, 16:48 Uhr
Vermeintlicher Einbruch: Lügengespinst zweier Kinder löst Großeinsatz der Polizei aus
Die Kinder hatten erzählt, ein schwarz gekleideter Mann mit Sturmhaube habe sie in ihrer Wohnung überfallen. Foto: colourbox.de

Die acht und zehn Jahre alten Kinder hatten ihrem Vater erzählt, ein schwarz gekleideter Mann mit Sturmhaube habe sie in ihrer Wohnung in Moosthenning überfallen, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte.

Als der Einbrecher den Zehnjährigen mit dem Kopf voran gegen die Glastür im Wohnzimmer gestoßen habe, sei die Tür zerbrochen, schilderten die Kinder demnach ihrem Vater.

Der Junge wurde mit leichten Verletzungen am Kopf und an der Brust in ein Krankenhaus gebracht. Der besorgte Vater informierte die Polizei. Da die Geschwister den Beamten ihre Geschichte bestätigten, begannen am Dienstagnachmittag mehrere Polizeistreifen, nach dem Unbekannten zu fahnden.

Erst als die Ermittler bei der genaueren Befragung des achtjährigen Mädchens Ungereimtheiten bemerkten, gab der Junge zu, die Geschichte erfunden zu haben. In Wahrheit sei er beim Fangen-Spielen mit seiner Schwester durch die Glastür gestolpert.

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