Kurioser Polizeieinsatz
„Schwertkampf“ entpuppt sich als Fecht-Training

Essen -

Sie trafen sich zur Mittagszeit auf einer Wiese: Nach einem Anruf wollte ein Essener Polizist einen vermeintlichen Schwertkampf schlichten. Der Polizeieinsatz nahm ein schnelles Ende. 

Donnerstag, 15.10.2020, 18:08 Uhr aktualisiert: 15.10.2020, 18:28 Uhr
Der Polizist gab schnell Entwarnung.
Der Polizist gab schnell Entwarnung. Foto: Gerharz/Symbolbild

Drei mit Schwertern kämpfende Personen meldete ein Anrufer am Donnerstag (15. Oktober) der Polizei Essen. Der Kampf fände auf einer Wiese im Essener Stadtteil Leithe statt, wo sich die Kontrahenten zur Mittagszeit gegenüberstehen sollten. Ein bewaffneter Motorradpolizist wurde zu dem  vermeintlichen Tatort geschickt und traf dort auf drei Fechter mit Degen und in Schutzaufrüstung.

Schnelles Einsatzende

Doch bereits die ersten Ermittlungen des Beamten hatten zur Folge, dass keine weiteren Polizeieinheiten zur Klärung der Auseinandersetzung benötigt wurden. Aufgrund der sich verschärfenden Corona- Situation habe man sich entschlossen, im Freien an der frischen Luft zu trainieren, natürlich unter Berücksichtigung der Sicherheitsvorschriften, erklärten die Bewaffneten. Sie gehörten dem nahe gelegenen Fechtclub an. Der Polizeieinsatz war also schnell wieder beendet. 

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