Kinder
«Klack, Plopp, Zosch»: Emily probiert Padel-Tennis aus

Sportverrückte aufgepasst! Es gibt da einen Sport, den ihr vielleicht noch nicht kennt. Er heißt Padel - oder auch Padel-Tennis. Zwei Spieler spielen dabei zusammen gegen zwei andere. Mit Schlägern und einem Ball, der gern auch gegen die Wand fliegt.

Montag, 12.11.2012, 14:11 Uhr

Kinder : «Klack, Plopp, Zosch»: Emily probiert Padel-Tennis aus
Emily steht zum ersten Mal auf einem Padel-Platz. Ihr macht es richtig Spaß. Foto: Ria Weber Foto: dpa

Emily kneift die Augen zusammen, denn die Herbstsonne scheint ihr ins Gesicht. Sie wirkt konzentriert und spannt ihren Arm an. In der Hand hält sie den Schläger. Der kleine gelbe Ball fliegt auf sie zu. Sie holt aus - und trifft! Es gibt ein klackendes, ploppendes Geräusch: «Zosch». Schon ist der Ball über das Netz auf die andere Seite geflogen. Emily strahlt. Sie hat ihn erwischt.

Emily spielt heute zum ersten Mal Padel. Einige sagen dazu auch Padel-Tennis. Emily ist davon begeistert: «Es macht wirklich Spaß», sagt sie. Sonst geht die Elfjährige eher kicken. Heute steht sie auf dem blauen Feld, das einiges Besonderes hat: «Dass man die Glaswände dazu hat. Und man hat auch ganz andere Schläger als beim Tennis», erzählt sie.

Trotz der Unterschiede sind Padel und Tennis ähnlich. Beim Padel wird allerdings nur Doppel gespielt, also zwei Spieler gegen zwei. Das eine Team steht auf der einen Seite des Feldes, das andere auf der anderen. In der Mitte ist ein Netz gespannt. Über das fliegen die Bälle.

Anders als beim Tennis darf der Ball aber auch gegen Wände prallen. Das ist dann ein bisschen so wie bei einer Sportart, die Squash (gesprochen: Skwosch) heißt. Die Wände kann man auch nutzen, um den Gegner auszutricksen. Denn einen Punkt macht ein Team zum Beispiel so: Das Team trifft mit dem Ball den Boden auf der Seite der Gegner, dann die Wand - und die Gegner erreichen den Ball dann nicht mehr.

Emily kommt beim Spielen ordentlich ins Schwitzen. Sie ist aber der Meinung: «Man kriegt irgendwie den Ball leichter als beim Tennis.» Deswegen würde sie auch jedem empfehlen, Padel-Tennis auszuprobieren.

Die Sonne ist mittlerweile hinter einem großen Gebäude verschwunden. Der Platz liegt nun fast ganz im Schatten. Mit schlapp herunterhängenden Armen und leicht rotem Gesicht schlurft Emily vom Feld. Erschöpft und glücklich geht sie nach Hause. Sie will ihren Freunden von der neuen Sportart erzählen.

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