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Hilfe für Bienen in Not

Bienen machen leckeren Honig. Noch wichtiger ist jedoch, dass sie die Blüten vieler Pflanzen bestäuben. Ohne Bestäubung würden diese später keine Früchte tragen.

Montag, 29.04.2013, 16:04 Uhr

Bienen fliegen eifrig von Blüte zu Blüte, um Nektar und Pollen zu sammeln. Ganz nebenbei bestäuben sie dabei die Pflanzen. Foto: Boris Roessler
Bienen fliegen eifrig von Blüte zu Blüte, um Nektar und Pollen zu sammeln. Ganz nebenbei bestäuben sie dabei die Pflanzen. Foto: Boris Roessler Foto: dpa

Seit einigen Jahren fürchten viele Fachleute, dass es bald nicht mehr genug Bienen für die Bestäubung der Pflanzen geben könnte. Denn viele Bienenvölker sind gestorben. Warum, das wissen die Fachleute nicht ganz genau. Viele Experten sind aber der Meinung, dass Chemikalien daran mit schuld sind. Und zwar bestimmte Pflanzen-Schutzmittel.

Solche Mittel werden beim Anbau von Nutzpflanzen eingesetzt. Zum Beispiel von Mais oder Baumwolle. Sie töten Pflanzenschädlinge ab. Eigentlich keine schlechte Sache. Allerdings sind die Pflanzen-Schutzmittel auch gefährlich für Bienen und für andere nützliche Insekten.

Drei besonders giftige Pflanzen-Schutzmittel werden jetzt verboten. Ab 1. Dezember dürfen sie in den Ländern der Europäischen Union nicht mehr eingesetzt werden - und zwar beim Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps und Baumwolle. Das hat die Europäische Union beschlossen. Das Verbot gilt erst mal für zwei Jahre. Und auch eine wichtige Stelle muss noch ihr Okay geben. Die Europäische Union ist ein Zusammenschluss aus 27 Ländern.

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