Brigitte Lange-Helms stellt im Kapuzinerkloster aus
Bilder mit Tiefgang

Freitag, 08.04.2011, 17:04 Uhr

In unserer reizüberfluteten Welt kann es heilsam sein, sich bei einer Ausstellung in Betrachtung, Stille und Meditation zu üben. Eine solche Möglichkeit bietet zurzeit das Kapuzinerkloster in Münster , das in seiner „Galerie“ eine feine Auswahl von Illustrationen zu Evangelien, Gedichten und Erzählungen präsentiert.

Angefertigt hat sie die bekannte Telgter Künstlerin und Grafikerin Brigitte Lange-Helms . Die gebürtige Münsteranerin, die im vergangenen Jahr ihr 70. Lebensjahr vollendet hat, ist seit vielen Jahrzehnten für ihre inhaltsvollen und künstlerisch ausgereiften Arbeiten, die stets eine ansprechende Balance zwischen Abstraktion und Figürlichkeit halten, bekannt. In die österliche Bußzeit passen ihre in Kreuzform angeordneten Kreuzwegstationen oder die trauernden Frauen am Kreuzweg. Auffallend häufig beschäftigt sich Lange-Helms auch mit dem Phänomen der Zeit, mit dem apokalyptischen „Ende“, dem Gestern, Heute und Morgen. Dahinter steckt immer auch die tief religiöse Frage nach dem Woher und Wohin. Außergewöhnliches Feingespür zeigt Brigitte Lange-Helms gerade auch für alttestamentliche Geschichten, und gerade das Motiv des Traums - wie bei Jonas im Walfisch - steht hier häufig im Zentrum. Die Stille des Kapuzinerklosters lädt dazu ein, sich diesen Bildern und ihrer ebenso theologischen wie anthropologischen Botschaft zu nähern und frei zu werden für tiefere Gedanken.

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