Kultur Nachrichten
Raul und Jean Dufy: Grenzenloser Farbenzauber

Paris - Farbenzauber pur: So oder so ähnlich hätte die Ausstellung «Raoul und Jean Dufy. Komplizität und Bruch» im Pariser Museum Marmottan Monet heißen können. Die rund 100 Werke der beiden Künstlerbrüder übertreffen sich an Licht und Farbe. Doch nicht nur deshalb ist die bis zum 26. Juni dauernde Werkschau erwähnenswert. Erstmals widmet Frankreich Jean Dufy (1888-1964) eine...

Mittwoch, 13.04.2011, 00:04 Uhr

Paris - Farbenzauber pur: So oder so ähnlich hätte die Ausstellung «Raoul und Jean Dufy . Komplizität und Bruch» im Pariser Museum Marmottan Monet heißen können. Die rund 100 Werke der beiden Künstlerbrüder übertreffen sich an Licht und Farbe. Doch nicht nur deshalb ist die bis zum 26. Juni dauernde Werkschau erwähnenswert. Erstmals widmet Frankreich Jean Dufy (1888-1964) eine große Ausstellung und stellt seiner Kunst die seines elf Jahre älteren Bruders Raoul gegenüber. Jean Dufy stand wie sein Bruder Raoul dem Impressionismus nahe. Unter dem Einfluss von Matisse wandte er sich dem Fauvismus und später dem Kubismus zu, so wie Raoul. Während Raoul sich jedoch in Frankreich einen Namen machte, wurde Jean vor allem in Amerika, in New Yorker Galerien, ausgestellt. Die Ausstellung ist thematisch aufgebaut. Dadurch kommen die stilistischen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum Ausdruck. Raoul arbeitet mit weniger Farben und trägt sie in größeren Pinselstrichen auf. Jeans Palette ist kräftiger, lebhafter. Er benutzt die Farben als Lichtquelle und trägt sie in dicken Strichen nebeneinander auf. Gemeinsam hatten sie neben Themen wie Strandszenen, Segelregatten und Interieurs eines: Beide waren Magier der Farbe. Museum

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