Hintergrund
„Schelomo“ von Ernest Bloch

Der Komponist Ernest Bloch, 1880 in Genf geboren, gilt als „Prophet der jüdischen Musik“. Die hebräische Rhapsodie „Schelomo“ entstand 1916, als ihn die Erfahrungen des Ersten Weltkriegs zunehmend bedrückten. Das Werk bietet ein tönendes Porträt des alttestamentarischen Königs Salomo.

Mittwoch, 14.03.2012, 18:03 Uhr

Dabei orientiert sich Bloch an dem Buch des „Prediger Salomo“, das sich unter den biblischen Lehrbüchern und Psalmen findet und mit den berühmten Worten beginnt: „Es ist alles eitel, sprach der Prediger… Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, die er hat unter der Sonne?

Ein Geschlecht vergeht, das andere kommt; die Erde aber bleibt immer bestehen…“ In der dreiteiligen Komposition übernimmt das solistische Violoncello quasi die Stimme des Königs Salomo, während das Orchester die ihn umgebende Welt darstellt. Der Charakter der Musik ist hoch- expressiv, und das große Orchester garantiert für einen enormen Farbenreichtum.

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