Kultur
Umweltkrimi: «Am Ende der Wildnis»

München (dpa) - Es ist ein Sachbuch mit der Wucht eines Romans in der Tradition von Jack London. Mit «Am Ende der Wildnis» hat John Vaillant eine grandiose Naturbeschreibung Kanadas Wildnis vorgelegt und gleichzeitig eine faszinierende Dokumentation über einen radikalen Umweltaktivisten.

Dienstag, 21.08.2012, 12:08 Uhr

1997 fällte der Waldarbeiter Grant Hadwin auf den Queen Charlotte Islands in British Columbia einen 300 Jahre alten Baum, der den Einheimischen heilig war, eine riesige Fichte mit goldenen Nadeln. Für Hadwin war dieser brutale Akt kein Vandalismus, sondern ein Fanal, ein Weckruf, mit dem er auf die Zerstörung der letzten Urwälder aufmerksam machen wollte. Er hinterließ einen Bekennerbrief und verschwand dann spurlos. Seither ranken sich Gerüchte und Legenden um ihn.

Hadwin wurde zu einem der meistgesuchten Männer Kanadas . Vaillant macht aus alldem einen spannungsgeladenen Umweltkrimi , in dem die Natur der Hauptdarsteller ist.

John Vaillant: Am Ende der Wildnis. Umweltaktivist oder Ökoterrorist? Die wahre Geschichte vom Verschwinden des Grant Hadwin. Blessing Verlag, München, 368 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3-89667-470-8

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