Kultur
Christoph Hein erhält Stefan-Heym-Preis

Chemnitz (dpa) - Der mit 40 000 Euro dotierte Internationale Stefan-Heym-Preis geht 2013 an den Schriftsteller Christoph Hein. Sein literarisches Werk sei «geprägt von kluger Beobachtung und gesellschaftlichem Engagement», erklärte die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) am Dienstag.

Dienstag, 18.09.2012, 15:48 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.09.2012, 15:38 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 18.09.2012, 15:48 Uhr

Zu den bekanntesten Romanen des inzwischen 68-Jährigen gehören «Willenbrock» (2000) und «Der Tangospieler» (1988). Der gebürtige Schlesier, der in Bad Düben aufwuchs, in West-Berlin zur Schule ging und nach dem Mauerbau 1961 in der DDR lebte und arbeitete, bekommt am Freitag bereits den « Uwe-Johnson-Preis » in Neubrandenburg.

Über die Vergabe des Chemnitzer Preises im Gedenken an Stefan Heym (1913-2001) entscheidet ein Kuratorium, dessen Schirmherrin die Witwe Inge Heym ist. Die Abweichung vom regulär dreijährigen Rhythmus der bedeutendsten literarischen Ehrung der Geburtsstadt Heyms wurde mit dessen 100. Geburtstag begründet. Für den selben Tag, den 10. April 2013, ist auch die Preisverleihung an Hein vorgesehen. Bisherige Preisträger waren die Autoren Amos Oz (2008) und Bora Cosic (2011).

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