Tatort: Mein Revier (ARD) - TV-Kritik
Wieder dick aufgetragen

Dortmund - Nein, ein wirkliches Ermittler-Quartett ist es nicht, das diesen „Tatort“ prägte: Die jungen Kommissare spielten nur Nebenrollen, es geht allein um den merkwürdigen Chef Peter Faber und die gestresste Martina Bönisch. Bei Faber trugen Drehbuchautor Jürgen Werner und Regisseur Thomas Jauch immer noch dick auf:

Montag, 12.11.2012, 05:11 Uhr

Tatort: Mein Revier (ARD) - TV-Kritik : Wieder dick aufgetragen
Die Schauspieler Jörg Hartmann und Anna Schudt posieren am 19.04.2012 in Dortmund bei Dreharbeiten zu dem neuen «Tatort». Foto: dpa

Jetzt musste er mit dem Baseballschläger Autos zertrümmern und einen Verdächtigen zur Prügelei reizen. Den Handlungsstrang um seine verunglückte Familie und die Angriffe auf ihn sollten sie bald zu Ende bringen.

Denn auch in diesem zweiten Dortmund-Krimi zeigte sich, dass eine viel alltäglichere Figur – eben Kommissarin Bönisch – mindestens so interessant ist, selbst wenn sie nur auf unkonventionelle Art einem Rendezvous mit dem Gerichtsmediziner zustimmt. Ach ja, der Kriminalfall: Zwischenzeitlich leicht verworren, aber in der Auflösung absehbar.

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