Sie wollen Annettes andere Seiten zeigen
Studenten präsentieren Ausstellungsmodelle für Burg Hülshoff und einen Lyrikweg

Münster/Havixbeck -

Studierende der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz haben sich mit der Um- und Neugestaltung der Burg Hülshoff, dem Geburtshaus der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848), und der Konzeption eines Lyrikweges zwischen der BurgHülshoff und Haus Rüschhaus beschäftigt. Ihre Vorschläge stellten fünf Studenten-Teams am Freitag in Münster einer Jury vor. Den mit 3000 Euro dotierten ersten Preis gewann dabei die Gruppe 3 mit dem Thema „Andere Seiten“. Namentlich sind dies Stefanie Hammer, Roman Morschett, Jonathan Regler und Marco Wassmer.

Freitag, 08.02.2013, 18:02 Uhr

Lernen am Modell: Studentin Esther Bartowski aus Konstanz erklärt Unternehmer Dr. August Oetker (l.), LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale und Dieter Gebhard, dem Vorsitzenden der Landschaftsversammlung, ihr Modell für Schloss Hü
Lernen am Modell: Studentin Esther Bartowski aus Konstanz erklärt Unternehmer Dr. August Oetker (l.), LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale und Dieter Gebhard, dem Vorsitzenden der Landschaftsversammlung, ihr Modell für Schloss Hü Foto: Jürgen Peperhowe

Bei diesem Vorschlag durchschreiten die Besucher in der geplanten Dauerausstellung zum Beispiel einen Wald aus überdimensionierten Büchern und erleben dabei ganz „andere Seiten“ der Dichterin.

Ein ganzes Semester lang hatten Studierende aus Konstanz an ihren Modellen zur szenografischen Um- und Neugestaltung der Burg Hülshoff gefeilt. Auch der Entwurf eines verbindenden Lyrikweges zum Haus Rüschhaus wurde erwartet. „Das Leitthema des Wettbewerbs lautete: Welchen Aussagewert haben Leben und Werk der Annette von Droste für unsere Gegenwart“, erklärte die Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Barbara Rüschoff-Thale .

„In Westfalen gibt es mehr Kultur, als bekannt ist“, ergänzte Unternehmer Dr. August Oetker. Annette von Droste-Hülshoff als herausragende Person der Literatur biete in Verbindung mit Schloss Hülshoff und Haus Rüschhaus „große Identifikationsmöglichkeiten“. Als Angehöriger der Jury habe es ihm „wirklich Freude gemacht“, den kreativen Prozess der Studierenden zu begleiten. Die konkrete Neugestaltung der Wasserburg soll „zeitnah“ beginnen. „Mit möglichen Sponsoren werde bereits gesprochen“, verriet Barbara Rüschoff-Thale.

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