Tatort: Eine Handvoll Paradies
Totalschaden

Zum zweiten Mal durfte sich Devid Striesow als Saar-Kommissar Stellbrink auf seinen Roller schwingen. Diesmal bekam er es mit einer Rockerbande zu tun.

Montag, 08.04.2013, 07:04 Uhr

Tatort: Eine Handvoll Paradies : Totalschaden
Hauptkommissar Stellbrink (Devid Striesow) stoppt die Rocker. Foto: ARD

Konnte die Premiere von Devid Striesow als Saarland-Cop Jens Stellbrink mit „Melinda“ noch halbwegs beeindrucken, so baute der Moped-Gendarm mit dem Nachfolger einen Totalschaden . Sicher müssen sich Striesow und Kollegen erst noch finden, doch mit solchen Episoden wird das nichts.

Ermittlungen in Kreisen einer Motorradgang sollten eigentlich Action, Dramatik und Spannung ergeben, stattdessen verfällt der Krimi zu einem müden Abklatsch des Münster-Duos Liefers/Prahl und bewegte sich auf sehr schmalem Grat zum Klamauk. Wie man einen guten Krimi macht, zeigten zuletzt „ Tatort : Wegwerfmädchen“ und „ Polizeiruf 110 : Stillschweigen“.

Striesows Figur auf ihrem Dienst-Roller verkommt mit naiv-sonnigem Gemüt und Kalendersprüchen zum Dorftrottel. Spannung muss großer Wirrnis weichen und Dramatik handlungsfreien Dialogen, so dass dem Krimi nach 20 Minuten die Luft ausging.

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