Open-Air am Schloss Nordkirchen
Romantik satt und schöne Stimmung

Nordkirchen -

Das Wichtigste zuerst. In Fall der Open-Air-Events am Schloss Nordkirchen ist dies das Wetter. Während im Vorjahr reichlich Regen das Konzert beeinträchtigte, war die „Nacht der zehntausend Kerzen“ am Freitag von lauer Sommerluft erfüllt.

Montag, 24.08.2015, 08:08 Uhr

Eine prächtige Kulisse für das Konzert bot das Schloss Nordkirchen.
Eine prächtige Kulisse für das Konzert bot das Schloss Nordkirchen. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Rumänische Staatsphilharmonie Dinu Lipatti Satu Mare unter Leitung von Franz Lamprecht bot einmal mehr einen Reigen leichter Klassik, den mancher sogar mitsummte. Und nicht weniger als drei Mal zischten die Feuerwerksraketen zu pompösem Orchestersound in den Himmel – erstmals schon vor der Pause bei Mendelssohns „Kriegsmarsch der Priester“.

Tausende hatten es sich im „Westfälischen Versailles“ an mitgebrachten Tischen bequem und kulinarisch eingerichtet. Die flackernden Kerzenleuchter schufen tolle Stimmung. Dirigent Franz Lamprecht setzte auf Bewährtes, mischte bekannte Klassik-Hits wie einen slawischen Tanz von Dvorák etwa mit dem Stück „Sobre las olas“ (Über den Wellen) von Juventino Rosas. Romantik satt also.

Open-Air-Klassikkonzert Nordkirchen

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Der Sound war ebenso satt, erreichte aber schon am Ende des Vorhofes nur noch aufmerksame Ohren. Überhaupt war das mit den leisen Tönen so eine Sache: Der Dirigent hatte in seiner Begrüßung nicht grundlos gebeten, auf „die Musikfreunde“ Rücksicht zu nehmen, leise Stellen nicht zu übertönen. Leider waren viele „Eventfreunde“ anders gestimmt.

Die Rumänische Staatsphilharmonie rückte den Klassik-Evergreens klangvoll zu Leibe. So konnte sich die zauberische Stimmung vom berühmten Beginn des zweiten „Schwanensee“-Akts wunderbar entfalten. Auch der Donauwalzer von Johann Strauß kam mit echtem Wiener Schmäh über die Rampe. Und die wunderschöne Illumination der Schlossmauern? Da schnellten jedes Mal zig Arme für Handy-Fotos in die Höhe. Vielleicht sind aber jene Momente die kostbarsten, die man einfach erlebt und nicht digital nach Hause trägt.

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