Elftes Album "Karacho“ erscheint
Die Donots wollen „lauter als Bomben“ sein

IbbenbüreN/Münster -

Die Veröffentlichung ihres elften Albums steht kurz bevor, eine Tour mit großen Konzerten ist für 2018 geplant. Und zum Interview empfangen die Donots quasi im Wohnzimmer: Seit 2015 haben sie ihr eigenes Studio in Münster.

Mittwoch, 29.11.2017, 18:51 Uhr aktualisiert: 29.11.2017, 21:35 Uhr
Sind schon heiß auf die nächste Tour: Jan-Dirk Poggemann, Alex Siedenbiedel, Ingo Knollmann, Guido Knollmann und Eike Herwig.
Sind schon heiß auf die nächste Tour: Jan-Dirk Poggemann, Alex Siedenbiedel, Ingo Knollmann, Guido Knollmann und Eike Herwig. Foto: Dennis Dirksen

„Komm‘ rein, fühl’ Dich wie zu Hause.“ Wer die „Donots“ besucht, trifft ganz entspannte Musiker. Kein Wunder: In ihrem 23. Bandjahr sind Ingo und Guido Knollmann , Jan-Dirk Poggemann , Eike Herwig und Alex Siedenbiedel erfolgreich wie nie.

Die elfte Platte ist zugleich die zweite auf Deutsch. „Wir entscheiden immer aus dem Bauch, und das fühlt sich gerade gut an“, erklärt Bassist Jan-Dirk, dass es nach dem Album „Karacho“ keine große Diskussion um die Sprachwahl gab. „Lauter als Bomben“ ist das jüngste Werk tituliert. Aufgenommen haben es die Musiker schon während der Tour 2016. Das Feintuning folgte in diesem Jahr.

Ungewohnter Luxus

Dabei bot das eigene Studio ungewohnten Luxus: „Wir konnten einfach sagen: Wir machen so lange, wie wir brauchen“, erklärt Jan-Dirk. „Ohne die Gelduhr im Nacken zu haben.“ Mit dem Wechsel zur deutschen Sprache ist das Texten „kleinteiliger“ geworden, wie Sänger Ingo sagt. „Es muss so viel Inhalt wie möglich rein.“

Nicht einfach die Klappe halten

Das gelingt den „Donots“ spielend. Sie haben einiges zur aktuellen Situation und politischen Entwicklung zu sagen, das machten sie auch mit einem Auftritt auf dem Prinzipalmarkt gegen die AfD im Februar deutlich. „Es liegt jetzt viel mehr auf dem Silbertablett, wo unsere Meinung ist“, sagt Ingo. „Und wenn du eine hast, kannst du dir in Zeiten wie diesen eigentlich nicht erlauben, die Klappe zu halten.“ Für Jan-Dirk steht aber fest: „Wir sind keine großartig politische Band, sondern einfach nur fünf Jungs mit ’nem gesunden Menschenverstand.“

Sieben Bandkinder

Für die nötige Erdung sorgen inzwischen auch sieben Bandkinder. Die haben den Alltag der Punkrocker durchaus verändert. Alles muss nun ein bisschen besser geplant werden.

So wie auch die nächste Tour, die am 20. Februar 2018 in Saarbrücken beginnt. Und darauf haben alle fünf richtig Bock: „Meinetwegen könnte es nächste Woche schon losgehen“, sagt Jan-Dirk Poggemann.

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Vom Donots-Album gibt es auch eine „Limitierte Deluxe-Edition“, enthalten ist dann zusätzlich eine DVD mit dem Mitschnitt ihres Konzerts in der Halle Münsterlandaus dem Jahre 2016. 

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Donots-Konzert in der Sputnikhalle

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  • Kurzfristig verlegtes Konzert: In der Sputnikhalle machten sich am Mittwochabend die Donots für die Festivalsaison 2017 warm.

    Foto: Maximilian von den Benken
  • Ursprünglich sollte das Konzert mit nur 250 Besuchern in der Ibbenbürener Scheune stattfinden, doch wegen eines Server-Fehlers wurden 750 Karten verkauft.

    Foto: Maximilian von den Benken
  • Die drängten sich jetzt statt in Ibbenbüren in der Sputnikhalle am Hawerkamp in Münster.

    Foto: Maximilian von den Benken
  • Das Publikum des Exklusiv-Konzerts ging voll mit. Sänger Ingo Donot scherzte: „Wer von euch hat eigentlich den verdammten Server gehackt?“

    Foto: Maximilian von den Benken
  • Ein Schmankerl für die Fans: Nach dem Konzert spielten Gitarrist Guido Donot und Sänger Ingo als Zugabe im Innenhof noch zwei Akustiksongs.

    Foto: Maximilian von den Benken
  • Die Fans waren begeistert.

    Foto: Maximilian von den Benken
  • Ingo Donot war angetan von der besonderen Stimmung am Hawerkamp: „Wir sagen Rock am Ring am Samstag ab und bleiben einfach hier.“

    Foto: Maximilian von den Benken
  • Sehen Sie im Folgenden weitere Impressionen von dem Donots-Konzert in der Sputnikhalle.

    Foto: Maximilian von den Benken
  • Foto: Maximilian von den Benken
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  • Foto: Maximilian von den Benken
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