Unterzeichnung im Rüschhaus
Annettes Nachlass bleibt in Münster

Münster/Havixbeck -

Das personelle Aufgebot ist ansehnlich: Es reicht vom Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, über den Rektor der Universität Münster, Johannes Wessels, bis zum Landesdirektor Matthias Löb. Den feierlichen Rahmen für eine feierliche Unterschrift bietet das putzige Schlaunsche Rüschhaus in Nienberge, wo die Droste damals wohnte. Am kommenden Dienstag fällt also der Startschuss für eine einzigartige Kooperation im Zeichen von Annette von Droste-Hülshoff: Der umfangreiche Handschriftenbestand („Meersburger Nachlass“) der berühmtesten Dichterin Westfalens (1797-1848) wird in Zukunft im Westfälischen Literaturarchiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster untergebracht, dort auch weiter erschlossen und erforscht. Eine entsprechende Vereinbarung wollen Vertreter der Stiftung Preußischer Kulturbesitz als Eigentümer, der Universität Münster, die das Konglomerat in der Universitäts- und Landesbibliothek seit 1967 aufbewahrt, und des Landschaftsverbandes am Dienstag unterzeichnen. Damit möchte sich der Landschaftsverband noch stärker zum Kristallisationspunkt der Droste-Forschung entwickeln.

Freitag, 17.08.2018, 13:14 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 17.08.2018, 13:14 Uhr
Annette von Drost-Hülshoff (1797-1848)
Annette von Drost-Hülshoff (1797-1848) Foto: Hülshoff-Stiftung

Der sogenannte „Meersburger Nachlass“ enthält Dokumente, die sich beim Tode der Nachlasserin am 24. Mai 1848 in Meersburg befanden. Manuskripte zu fast allen Werken der Droste , Familienbriefe und weitere Lebensdokumente der Annette von Droste-Hülshoff stellen den größten und bedeutendsten Teil ihres handschriftlichen Erbes dar.

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