„Boybands forever“ in der Halle Münsterland
Stofftiergewitter und kleine Feiglinge

Münster -

„Die große Frage ist natürlich: Wer ist die größte Boyband ever: Take That, oder Backstreet Boys?“ Im Plauder-Denglisch näherte sich Moderatorin Gail Tufts am Samstagabend in der Halle Münsterland der Thematik der Zweieinhalb-Stunden-Show „Boybands forever“.

Sonntag, 21.10.2018, 15:52 Uhr aktualisiert: 26.10.2018, 15:52 Uhr
Der Schwiegersohn John, der süße Sascha, der sportliche Rik, der dramatische Lucian und der namenlose Fünfte bieten was fürs Ohr und vor allem was fürs Auge.
Der Schwiegersohn John, der süße Sascha, der sportliche Rik, der dramatische Lucian und der namenlose Fünfte bieten was fürs Ohr und vor allem was fürs Auge. Foto: Ulrich Coppel

Sehr zur Freude des zu über 90 Prozent weiblichen Publikums. Tufts erntete Kreischalarm. „Okay: Stofftiere könnt ihr in der zweiten Hälfte werfen. Jetzt werde ich Euch erstmal erklären, nach welchen Kriterien eigentlich Boybands gecastet werden.“ Und los ging’s.

Da wäre erstens Archetyp A: „Mr. Sunshine“, der Schwiegermuttertyp. „Sieht nicht so sehr nach Geschlechtsverkehr aus.“, schätzte Tufts die Lage ein. Wie den Einmarsch eines Boxchampions feuerte sie anschließend den Auftritt des ersten Boygroup-Mitglieds an: „Hiiiiiier koooooommt Jooooohn!“ Während des neuerlichen Kreisch­alarms beschloss ein bereits ausgelassen feiernder Damenkegelclub einzugreifen: „Darauf jetzt erstmal einen kleinen Feigling“.

Treffsicher typisierte Tufts auch die weiteren Boygroup-Mitglieder. Zum Beispiel den Typ „Sweetheart“. „Bei absteigendem Erfolg steht der in der Presse offen zu seiner Bisexualität. Und bei Boygroups heißt bisexuell natürlich schwul.“ Und natürlich gab’s dafür wieder einen Kreisch­alarm. Als dann auch noch der „Badboy“ mit Goldkette und Pelzledermantel die Bühne betrat, war der Jubel grenzenlos.

Hit um Hit sangen und tanzten die smarten Darsteller Josh Randall, Christo­pher Haul, Robbie Culley, David Lei Brandt und Hector Mitchell-Turner sich in die Frauenherzen, ganz wie in den 90er Jahren die Idole ihrer Jugend. Nicht nur das versprochene inszenierte Stofftiergewitter, sondern auch noch Rudelsingen und ein ausgiebiges Fotoshooting mit den Fans beim Bad in der Menge verwöhnte die Zuhörerinnen restlos.

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