Rückblick
Cecilia Bartoli war geschockt von Ost-Berlin

Mit 19 Jahren war die Mezzosopranistin zum ersten Mal im Ausland - in Ost-Berlin. Dort fand sie eine «graue Lebenswelt» vor, wie sie sich noch genau erinnert.

Sonntag, 01.12.2019, 14:05 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 09:10 Uhr
Cecilia Bartoli erinnert sich an Ost-Berlin.
Cecilia Bartoli erinnert sich an Ost-Berlin. Foto: CHRISTINE OLSSON / TT

Berlin (dpa) - Cecilia Bartoli war entsetzt von ihrer ersten Auslandsreise, die nach Ost-Berlin führte - «als blutjunge Sängerin mit 19. Die Tournee mit der Oper Rom hinter den Eisernen Vorhang führte mir eine graue Lebenswelt vor», sagte die Sängerin (53) der «Welt am Sonntag».

Das habe sie nicht geahnt. Sie wisse noch, wie sie abends aus Ost-Berlin ganz verzweifelt ihre Mutter daheim in Italien angerufen habe: «Mama, wenn es überall im Ausland so ist, dann will ich nie wieder ins Ausland reisen!»

Die Mezzosopranistin ist heute an allen großen Konzert- und Opernhäusern der Welt zu Hause und ist Intendantin der Salzburger Pfingstfestspiele.

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