Sonderprogramm
Grütters: Kulturerbe ist unverzichtbares «Lebensmittel»

Der Haushaltsausschuss hat 30 Millionen Euro für den Erhalt kulturell bedeutsaner Denkmäler und historischen Orgeln freigegeben.

Donnerstag, 07.05.2020, 14:05 Uhr aktualisiert: 07.05.2020, 14:08 Uhr
Monika Grütters (CDU), Kulturstaatsministerin, will Denkmäler und Orgeln sanieren.
Monika Grütters (CDU), Kulturstaatsministerin, will Denkmäler und Orgeln sanieren. Foto: Christoph Soeder

Berlin (dpa) - Im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms hat der Bund am Mittwoch 30 Millionen Euro für Sanierungsmaßnahmen kulturell bedeutsamer Denkmäler und historischer Orgeln freigegeben.

«Kulturerbe ist ein unverzichtbares "Lebensmittel" – es bietet geistige Nahrung und sorgt für Beschäftigung», teilte Kulturstaatsministerin Monika Grütters in einer Pressemitteilung am Donnerstag mit. Der Haushaltsausschuss ermögliche durch seine Entscheidung den Erhalt einer Vielzahl unbeweglicher Kulturdenkmäler bundesweit und in der Fläche.

Etwa 250 Denkmäler und historische Orgeln seien von den Sanierungsmaßnahmen betroffen, hieß es. Darunter unter anderem das Brauhaus des ehemaligen Zisterzienserklosters Himmelpfort in Fürstenberg, der Wasserturm in Krempe und die Orgel der Stadtkirche St. Laurentius in Pegau.

Mit den Denkmalschutz-Sonderprogrammen wurden laut Pressemitteilung bis 2019 insgesamt 280 Millionen Euro Bundesmittel investiert. Weitere 20 Millionen Euro will der Haushalt 2021 zur Verfügung stellen.

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