Deutschland und Schweiz
Corona-Grenzzaun kommt ins Museum

Getrennt und doch verbunden: Der Zaun zwischen Konstanz und Kreuzlingen erzählt seine ganz eigene Corona-Geschichte.

Dienstag, 16.06.2020, 16:56 Uhr aktualisiert: 16.06.2020, 16:58 Uhr
Aus Konstanz und Kreuzlingen wurde Kreuztanz.
Aus Konstanz und Kreuzlingen wurde Kreuztanz. Foto: Philipp von Ditfurth

Radolfzell (dpa) - Der provisorische Grenzzaun zwischen dem deutschen Konstanz und dem schweizerischen Kreuzlingen ist in die Sammlung des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg übergegangen.

Direktorin Paula Lutum-Lenger nahm ihn am Dienstag vom Konstanzer Landrat Zeno Danner (parteilos) in der Straßenmeisterei Radolfzell in Empfang, wo er seit seinem Abbau am 15. Mai eingelagert war.

Der Zaun symbolisiert trotz seiner trennenden Funktion die Verbundenheit von Schweizern und Deutschen. Anwohner haben aus Absperrband in die Streben das Kunstwort «Kreuztanz» (aus «Kreuzlingen» und «Konstanz») sowie ein Herz eingewebt. Auf ein anderes Zaunstück montierten sie das Bild einer geöffneten Tür.

Die Bundespolizei hatte den Bauzaun im März zur Eindämmung des Corona-Pandemie zwischen den beiden Bodensee-Städten aufbauen lassen.

© dpa-infocom, dpa:200616-99-447744/3

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