Sopranistin
Diana Damrau: Erstklassige Operndirigenten sind rar

Eine Stimme ist für die Sängerin «ein Instrument aus Fleisch und Blut, aus Seele und Nerven». Aufgabe eines Dirigenten sei es, sie zum Klingen zu bringen - und das sei schwer.

Mittwoch, 09.12.2020, 17:52 Uhr aktualisiert: 09.12.2020, 17:54 Uhr
Die Sopranistin Diana Damrau.
Die Sopranistin Diana Damrau. Foto: Jens Kalaene

Essen (dpa) - Nach Ansicht der deutschen Star-Sopranistin Diana Damrau (49) gibt es weltweit nur wenige herausragende Dirigenten.

«Es ist kein Geheimnis, dass erstklassige Operndirigenten nicht wie Sand am Meer vorhanden sind», sagte Damrau in einem Interview der « Westdeutschen Allgemeinen Zeitung » (WAZ/Donnerstag). «Viele vom großen Schlag gibt es nicht.»

Schließlich sei eine Stimme «ein Instrument aus Fleisch und Blut, aus Seele und Nerven». Man brauche viel Wissen, damit sie optimal zum Klingen komme. «Das ist die Aufgabe des Dirigenten», sagte Damrau.

Die gebürtige Schwäbin aus Günzburg hat kürzlich ihr neues Album «Tudor Queens» herausgebracht, auf dem sie Frauenfiguren aus Opern von Gaetano Donizetti porträtiert. Dirigent ist der Brite Sir Antonio Pappano, auf den sie große Stücke hält: «Sir Antonio beflügelt wirklich alle Beteiligten. Und ein toller Mensch ist er auch.»

© dpa-infocom, dpa:201209-99-632259/2

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