TV-Kritik zum Tatort "Kalter Engel" (ARD)
Jugend vor!

Alter, war das krass!“ Dies könnte der junge „Tatort“-Zuschauer nach der Premierenfolge des neuen Erfurter Teams gesagt haben.

Montag, 04.11.2013, 10:11 Uhr

TV-Kritik zum Tatort "Kalter Engel" (ARD) : Jugend vor!
Die Schauspieler Benjamin Kramme (l) und Friedrich Mücke (r) posieren am 14.10.2013 bei einem Fototermin anlässlich der Vorpremiere des Tatorts «Kalter Engel» in einem Kino in Erfurt (Thüringen) zusammen mit dem Produzenten Michael Smeaton. Foto: dpa

Denn gleich zu Beginn verfolgte Jung-Cop Henry Funck ( Friedrich Mücke ) einen Serienmörder, der spektakulär fliehen konnte. Diese Action gefiel, doch bei der Handlung haperte es etwas. Der Fall um den Mord an einer Studentin, die sich als Escort-Dame Feinde machte, preschte zu sehr auf die vom MDR angestrebte Jugendschiene vor.

Anscheinend wollte man unbedingt die Uni Erfurt und die Studentenszene einbeziehen. Ältere „ Tatort “-Anhänger werden zudem vielleicht mit dem Jargon der Jungpolizisten Schwierigkeiten gehabt haben. Aber daran und an die jungen Darsteller kann man sich gewöhnen.

Das vielversprechende Trio schloss den Fall jedenfalls mit demselben Ausdruck ab, mit dem der „Tatort“ 90 Minuten zuvor begonnen hatte: „Alter!“

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