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Dominic Raacke: Kein fulminanter Abschied beim «Tatort»

Berlin (dpa) - Dominic Raacke (55) möchte sich ohne Spektakel als langjähriger Kommissar vom RBB-«Tatort» verabschieden.

Dienstag, 14.01.2014, 13:01 Uhr

Nach der Entscheidung des Senders, den Berliner ARD-Krimi neu zu besetzen, fühle er sich befreit, sagte der Schauspieler dem Magazin «Donna». Er habe der Rolle viel zu verdanken und hätte sich nie getraut, die Sache von selber zu beenden. «Der Sender hat die Entscheidung gefällt, und ich bin damit einverstanden.»

Es werde keinen fulminanten Abschied geben, sagte Raacke . Er sei kein Freund von großen Zeremonien. «Soll ich etwa zum Abschied in den Sonnenuntergang reiten oder erschossen werden? Nein. Wenn ich privat auf einer Party bin, und es ist Zeit für mich zu gehen, rufe ich ja auch nicht: "Alle mal herhören, ich gehe."»

Raacke hat dem Interview zufolge einen Traum: Er würde gerne gute Serien fürs deutsche Fernsehen entwickeln. «Am liebsten eine spannende Familienserie. Das Schreiben ist für mich ein hochkreativer Prozess.»

Raacke ist am 9. Februar in der Folge «Großer schwarzer Vogel» zum letzten Mal als Till Ritter im « Tatort » zu sehen. Ein Nachfolger ist noch nicht bekannt.

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