Tatort-Kritik: "Zirkuskind"
Lahmer Gier-Krimi

Die Ludwigshafener sind so etwas wie der Fels in der Brandung immer neuer „Tatort“-Ermittler. Ulrike Folkerts ist bereits seit 25 Jahren TV-Kommissarin, Andreas Hoppe stieg 1996 ein. Von frischem Wind ist beim SWR seitdem keine Spur. Das Spiel der beiden, aber auch der aktuelle Fall waren gleichermaßen ermüdend.

Montag, 17.02.2014, 08:02 Uhr

Tatort-Kritik: "Zirkuskind" : Lahmer Gier-Krimi
Foto: dpa

Der Mord an einem Zirkus-Artisten hatte mit dem interessanten Setting leider wenig gemein. Heraus kam ein lahmer Gier-Krimi um Antiquitätenhandel, der genauso gut woanders hätte abgehandelt werden können. Zudem wurde das Zirkus-Ambiente bereits beim letzten „Tatort“ mit Ulrich Tukur bemüht – dort aber atmosphärischer inszeniert.

Einzig die Jungdarsteller Liv Lisa Fries und Hanno Koffler ließen ihr Potenzial erkennen, wirkten aber in ihrem Spiel so eingeengt wie die Artisten, die sie verkörperten, im Zirkus.

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