TV-Kritik Wilsberg "Die fünfte Gewalt"
Verheddert

Eigentlich hätte die Episode auch Kommissar Zufall heißen können, denn wie Titelheld Wilsberg in den Mord an der Journalistin verstrickt war, wie er ihre Kollegin kennenlernte, wie er lange vor der Polizei auf den Politiker Frehse und auf die Frau des Lobby-Bekämpfers kam – das ging weit über die Grenzen der Plausibilität hinaus.

Sonntag, 05.02.2017, 12:02 Uhr

Wilsberg ZDF / Thomas Kost
Ekki (Oliver Korittke, l.) stellt Marion Brinkhoff (Birge Schade, M.) Georg Wilsberg (Leonard Lansink, r.) vor. Foto: ZDF / Thomas Kost

Krimispannung sollte durch die Verhörsituation und die Rückblenden entstehen: Da schwelgte Regisseur Hansjörg Thurn in dunklen Farben und schrägen Einstellungen, ließ aber zu, dass die Erzählperspektive mindestens einmal durchbrochen wurde.

Bedauerlich war das, weil Autor Stefan Rogall im Kern etwas Wichtiges ersonnen hatte, nämlich den Feldzug zweier Eltern, deren Kind durch üble Machenschaften geschädigt worden war, gegen skrupellose Lobbyisten und Politiker.

Leider verhedderte sich dieser Plot im Bestreben, die ganze Wilsberg-Familie mit wichtigen Funktionen zu versorgen – wie so oft in letzter Zeit. Dass Ekki und Alex am Ende der Episode ihre Jobs gekündigt hatten, mag dieser Einsicht geschuldet sein: Vielleicht kommen künftige Episoden wieder stringenter daher.

 

Wilsberg: Die Krimi-Kultfigur aus Münster

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  • Leonard Lansink bei Dreharbeiten vor dem Antiquariat.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch in der Redaktion der Westfälischen Nachrichten wurden bereits gedreht.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Folge 15 ein Team: Wilsberg und Ekki.

    Foto: ZDF/Eyeworks Fiction & Film
  • Auch in der Redaktion der Westfälischen Nachrichten wurden bereits gedreht.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Leonard Lansink ist Georg Wilsberg.

    Foto: dpa/Andreas Gnegel
  • Nur auf dieser Fotomontage vereint: Wilsberg (Leonard Lansink), Prof. Boerne (Jan-Josef Liefers) und Tatort-Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl).

    Foto: gap (Montage)
  • Folge "48 Stunden": Georg Wilsberg (Leonard Lansink, li.) soll Overbeck (Roland Jankowsky) aus der Patsche helfen

    Foto: ZDF
  • Oktober 2015: Jürgen Kehrer stellt seinen 19. Wilsberg "Ein bisschen Mord muss sein" vor.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Leonard Lansink ist Georg Wilsberg.

    Foto: ZDF / Eyeworks
  • Alex (Ina Paule Klink), Wilsberg (Leonard Lansink)

    Foto: ZDF/Thomas Kost
  • Der Autor und Journalist Jürgen Kehrer hat Wilsberg erfunden.

    Foto: Oliver Werner
  • Treffen beim Kramermahl: Roland Jankowsky alias Overbeck aus Wilsberg mit Jürgen Kehrer (Autor Wilsberg).

    Foto: Oliver Werner
  • Im Antiquariat von Michael Solder in Münster werden die entsprechenden Szenen gedreht.

    Foto: dpa
  • Wilsberg auf dem Prinzipalmarkt in der Folge "Treuetest": Alex (Ina Paule Klink) stellt Wilsberg (Leonard Lansink, Mi.) ihrem neuen Freund Jan Faber (Roman Knizka) vor.

    Foto: ZDF
  • Folge "Hengstparade": Wilsberg (Leonard Lansink, li.) erhält von Ekki (Oliver Korittke) erste Ergebnisse.

    Foto: ZDF/Thomas Kost
  • Das Antiquariat, in dem Wilsberg gedreht wird, ist regelmäßig ziel von Besuchergruppen.

    Foto: VHS Gronau
  • Wilsberg

    Foto: ZDF
  • Privatdetektiv Wilsberg (Leonard Lansink) recherchiert auf einem Bauernhof. Hier hofft er, Hinweise in der Mordsache zu finden.

    Foto: ZDF
  • "Wilsberg - Dorfliebe"

    Foto: ZDF / Thomas Kost
  • Wilsberg und Ekki.

    Foto: ZDF / Guido Engels
  • Folge "Frischfleisch": Kommissarin Springer (Rita Russek) ist dringend auf die Hilfe ihres speziellen Freundes Georg Wilsberg (Leonard Lansink) angewiesen.

    Foto: ZDF / Thomas Kost
  • In Münster mischt sich Schauspieler Leonard Lansink gerne unters Volk - wie hier beim Promikellnern an den Aaseeterassen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Auch in der Redaktion der Westfälischen Nachrichten wurden bereits gedreht.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Am 11. November 2015 lesen Leonard Lansink und Jürgen Kehrer im Cineplex-Kino in Münster aus dem neuen Wilsberg-Krimi "Ein bisschen Mord muss sein".

    Foto: Gunnar A. Pier

 


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