Eindringlicher „Tatort“ aus Köln
Psychodrama um einen Polizisten

Köln -

Ein Streifenbeamter versucht verzweifelt, bei den Ermittlern Ballauf und Schenk Gehör zu finden. Hauptdarsteller Wiesnekker verkörpert im neuen Kölner „Tatort“ auf eindrucksvolle Weise einen im Dienst aufgeriebenen Polizisten.

Sonntag, 06.01.2019, 16:00 Uhr
Die Kommissare Ballauf (Klaus J. Behrendt, l.) und Schenk (Dietmar Bär, r.) befragen den Polizisten Lorenz (Roeland Wiesnekker).
Die Kommissare Ballauf (Klaus J. Behrendt, l.) und Schenk (Dietmar Bär, r.) befragen den Polizisten Lorenz (Roeland Wiesnekker). Foto: dpa

Eigentlich wollen die beiden Polizeibeamten nur einen Autofahrer kontrollieren. Doch als sie Pascal Pohl zum Aussteigen auffordern, springt der plötzlich aus seinem Wagen, rennt weg - und wird von einer Straßenbahn überfahren. Was zunächst aussieht wie ein tragischer Unfall, entwickelt sich zu einem mysteriösen Fall für die Kölner „Tatort“-Ermittler Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär). Das Erste zeigt die Folge „Weiter, immer weiter“ am kommenden Sonntag (6. Januar/20.15 Uhr).

Der Streifenbeamte Frank Lorenz (Roeland Wiesnekker), der bei der Verkehrskontrolle dabei war, ist überzeugt, dass Pohl von Verbrechern gejagt wurde und deshalb so panisch reagierte. Denn unmittelbar nach dem Unfall sei ein dunkler Geländewagen vorbeigerast, in dem bewaffnete Männer gesessen hätten - eine Szene, die die Zuschauer durch schnelle Schnittbilder nur schemenhaft zu sehen bekommen.

Kette unheilvoller Ereignisse

An dem Wagen hat Lorenz ein Firmenlogo erkannt, das Ballauf und Schenk zum russischen Feinkosthandel Nikitin führt, dessen Importgeschäfte verdächtig erscheinen. Hat Pohl sich mit der „Russenmafia“ angelegt, wurde er wegen eines Streits um Drogen verfolgt, wie Lorenz meint?

Köln-Tatort: Weiter, immer weiter

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  • Mirko Pohl (Vincent Redetzki) will Rache: Er hat erfahren, wer am Tod seines Bruders Pascal Schuld ist.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Unfall oder Mord? Pascal Pohl starb kurz nach dem Zusammenprall mit der Straßenbahn. Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth (Joe Bausch, links) und die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, Mitte) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, 2.v.re.) am Ort des Geschehens.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, r) befragen den Polizisten und Augenzeugen Frank Lorenz (Roeland Wiesnekker, Mitte).

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  • Die Polizisten Frank Lorenz (Roeland Wiesnekker, M) und Vera Kreykamp (Laina Schwarz, r) beschreiben Kommissar Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l), wie es zu dem tödlichen Zusammenstoß mit der Straßenbahn kam.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, r) sprechen mit Mirko Pohl (Vincent Redetzki, M). Er lebte zusammen mit seinem Bruder Pascal, der letzte Nacht starb.

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  • Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, r) sprechen mit Mirko Pohl (Vincent Redetzki, M). Er lebte zusammen mit seinem Bruder Pascal, der letzte Nacht starb.

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  • Ermitteln in der Großmarkt-Halle: Hierhin führt eine Zeugenaussage die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, r) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, l).

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  • Was hatte ein Lieferwagen der Lebensmittel-Großhändlerin Irina Nikitina (Katerina Medvedeva (2.v.r.) am Unglücksort zu suchen? Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, r) befragen sie gemeinsam mit ihrem Sohn Nikolaj Nikitin (Vladimir Burlakov, 2.v.l.)

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  • Polizist Frank Lorenz (Roeland Wiesnekker, l) kann mit seiner Schwester Mechthild (Annette Paulmann, r) über alles sprechen, was ihm Sorgen macht.

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  • Roman Beresow (Jevgenij Sitochin) gehört ein edles Hotel in Düsseldorf. Hat er etwas mit dem Tod von Pascal Pohl zu tun?

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  • Roman Beresow (Jevgenij Sitochin, l) kauft Delikatessen für sein Hotel bei dem Großhandel, in dem auch Nikolaj Nikitin (Vladimir Burlakov, r) arbeitet.

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  • Will die Kripo unterstützen: Polizist Frank Lorenz (Roeland Wiesnekker) ermittelt auch auf eigene Faust.

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  • Mit seinen eigenen Geschäften hatte Nikolaj Nikitin (Vladimir Burlakov) bisher nur Pech. Zum Glück gibt es Delikatessen-Großhandel seiner Mutter. Hier fand er bisher immer Arbeit, wenn er mal eine Durtststrecke hatte.

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  • Die Spur führt in den Großmarkt: die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, r).

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  • Polizist Frank Lorenz (Roeland Wiesnekker, r) hat neue Informationen, die für die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, Mitte) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, l) wichtig sind. Doch eigentlich soll er sich aus den Mord-Ermittlungen heraushalten.

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  • Was hat Roman Beresow (Jevgenij Sitochin, r) mit dem Tod von Pascal Pohl zu tun? Der Geschäftsmann muss sich an der Bar seines eigenen Hotels den Fragen von Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, M) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, l) stellen.

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  • Betrachten sich das Phantombild eines Gesuchten: Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, r) mit ihrem Assistenten Norbert Jütte (Roland Riebeling, M) im Besprechungsraum des Präsidiums.

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  • Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, r) in ihrem neuen Büro.

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  • Gefährlicher Einsatz in einem Nobelhotel: die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, r).

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  • Klaus J. Behrendt (l) als Max Ballauf und Dietmar Bär (r) als Freddy Schenk.

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Während Ballauf diese Theorie von Anfang an bezweifelt, hält Schenk sie durchaus für denkbar. Diese Uneinigkeit sät Zwietracht zwischen den beiden Kommissaren, zumal Ballauf seinem Kollegen falsche Loyalität unterstellt. Denn Lorenz ist ein alter Kumpel von Schenk, die beiden kennen sich aus der Polizeiausbildung. Um Beweise gegen die Nikitins zu sammeln, ermittelt Lorenz auf eigene Faust - und setzt damit eine Kette unheilvoller Ereignisse in Gang.

Überraschende Auflösung

Die Hauptrolle des Frank Lorenz ist Roeland Wiesnekker wie auf den Leib geschneidert. Glaubwürdig und eindringlich spielt er den Streifenbeamten, der in seinem Arbeitsalltag vergebens Anerkennung sucht und an seinem Beruf zu verzweifeln droht. „Wenn was passiert, traktieren sie uns mit Psychotherapeuten, anstatt dafür zu sorgen, dass wir genügend Personal haben oder anständig ausgerüstet sind. Ich hab' schon wieder 100 Überstunden“, sagt Lorenz zu seiner Kollegin Vera Kreykamp (Laina Schwarz).

Das für den Kölner „Tatort“ oft typische Genre des Sozialdramas spielt sich für Schenk und Ballauf diesmal in den eigenen Reihen ab. Regisseur Sebastian Ko, der unter anderem bereits mehrere „Tatorte“ in Szene setzte, inszeniert nach dem Drehbuch von Arne Nolting und Jan Martin Scharf einen atmosphärisch dichten Psychokrimi, der bis zum Schluss die Spannung aufrecht hält.

Die Auflösung des Falls ist nicht nur für Ballauf und Schenk eine Überraschung, sondern dürfte auch für die Mehrheit der Zuschauer unvorhersehbar sein. Für Schenk birgt das dramatische Ende zudem eine persönliche Niederlage, die der ganzen Tragik das I-Tüpfelchen aufsetzt.

Tatort 2019: Ein Überblick über alle Teams

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  • Dorn und Lessing (WEIMAR): Vor vier Jahren haben sie schon einmal den Neujahrs-„Tatort“ gestellt, 2019 sind Christian Ulmen und Nora Tschirner wieder dran. „Der höllische Heinz“ heißt der Auftakt ins neue „Tatort“-Jahr. Im Herbst kommt laut MDR dann ein zweiter Fall für das stets in Wortgefechte verwickelte Ermittler-Pärchen.

    Foto: Anke Neugebauer
  • Ballauf und Schenk (KÖLN): Die Hauptkommissare Max Ballauf und Freddy Schenk (Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär) sorgen stets für gute Einschaltquoten. Drei Fälle gibt es wieder laut WDR. Los geht es mit dem Fall „Weiter, immer weiter“ am 6. Januar, der mit einem tödlichen Straßenbahnunfall beginnt. Oder war die russische Mafia im Spiel?

    Foto: Martin Valentin Menke
  • Eisner und Fellner (WIEN): Beim Austro-„Tatort“ werden pro Jahr abwechselnd zwei oder drei Filme gezeigt, 2019 sollen es laut ORF wieder drei sein. Los geht es mit dem Fall „Wahre Lügen“ (13. Januar), in dem im Wolfgangsee eine erschossene deutsche Journalistin gefunden wird, die zuletzt an einer Geschichte über illegale Waffengeschäfte arbeitete. Es ist der 20. Fall mit Adele Neuhauser, die seit 2011 an der Seite von Harald Krassnitzer mitspielt. Krassnitzer als Moritz Eisner ist jetzt schon 20 Jahre dabei.

    Foto: Hubert Mican
  • Faber, Bönisch, Dalay und Pawlak (DORTMUND): Vom Ruhrgebietskrimi mit den Schauspielern Jörg Hartmann, Anna Schudt, Aylin Tezel und Rick Okon gibt es wieder zwei Krimis, laut WDR beide wohl in der ersten Jahreshälfte. Im ersten Fall mit dem Titel „Zorn“ (20. Januar) geht es um einen erschossenen früheren Bergmann. Im anderen Fall nehmen die Kommissare Ermittlungen in einer Klinik auf, nachdem eine Ärztin dort in der Notaufnahme unter einer Plastiktüte erstickte.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Stellbrink und Marx (SAARBRÜCKEN): Devid Striesow als Ermittler Jens Stellbrink hört auf. Der achte und letzte Fall namens „Der Pakt“ kommt am 27. Januar. Ein neues saarländisches Team mit fünf Ermittlern ist laut SR in Arbeit und soll „spätestens Mitte März“ vorgestellt werden.

    Foto: Manuela Meyer
  • Lindholm (HANNOVER): Maria Furtwänglers Figur wird strafversetzt vom LKA in Hannover zur Polizei in Göttingen. In den nächsten Krimis spielt Florence Kasumba mit, die auch schon in Hollywood im Actionfilm „Black Panther“ mitwirkte. Spät, aber immerhin: PoC-Power (People of Color) im beliebtesten TV-Format Deutschlands. Einstand der neuen Figur Anaïs Schmitz ist laut NDR am 3. Februar.

    Foto: NDR
  • Murot (WIESBADEN): Der nächste „Tatort“ mit Ulrich Tukur kommt laut HR wahrscheinlich am 17. Februar. In „Murot und das Murmeltier“ von Dietrich Brüggemann (Anspielung auf die US-Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ von 1993, mit Bill Murray) durchlebt der Ermittler einen Tag mehrere Male. Der Film gewann schon vor TV-Ausstrahlung den Filmkunstpreis beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen.

    Foto: Boris Roessler
  • Thiel und Boerne (MÜNSTER): Fans des beliebtesten „Tatort“-Teams - Kommissar Thiel und Prof. Boerne (Axel Prahl und Jan Josef Liefers) - mussten sich 2018 mit nur einem einzigen Fall begnügen. 2019 soll es aber sogar drei neue Münster-Krimis geben, wie es vom WDR heißt: „einer voraussichtlich im März und zwei im Herbst/Winter“. In einem der Krimis wird morgens eine Tote gefunden, die Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann) zum Verwechseln ähnlich sieht. Außerdem gibt es einen Film, der in der Weihnachtszeit spielt.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Lürsen und Stedefreund (BREMEN): Die Schauspielerin Sabine Postel und ihr Kollege Oliver Mommsen hören auf. Postel ist nach 21 Jahren recht offen und kritisierte in der Programmzeitschrift „Auf einen Blick“ die hohe Ermittlerzahl beim „Tatort“: „Heute will offenbar fast jede Stadt ein Ermittlerpaar haben. Das finde ich problematisch.“ Der Abschiedsfilm von Kommissarin Inga Lürsen und Kollege Nils Stedefreund, „Wo ist nur mein Schatz geblieben?“, wird laut Radio Bremen wahrscheinlich „im ersten Quartal“ gesendet. Bis ein neues Team verkündet wird, brauche es „noch ein bisschen Zeit“.

    Foto: Christine Schröder
  • Janneke und Brix (FRANKFURT): Das Schauspielerduo Margarita Broich und Wolfram Koch ermittelt in einem Fall im nordhessischen Kassel. Der Stiefsohn eines TV-Talkers wurde getötet und zerstückelt. Der Film „Das Monster von Kassel“ kommt laut HR wohl Anfang April.

    Foto: Bettina Müller
  • Rubin und Karow (BERLIN): Das Hauptstadt-Team Rubin und Karow (Meret Becker und Mark Waschke) soll einmal im Frühjahr und einmal im Spätherbst zu sehen sein, wie es vom RBB heißt. Im einen Fall („Der gute Weg“) wird ausgerechnet Rubins Sohn Tolja (Jonas Hämmerle) in eine Schießerei involviert, als er gerade ein Praktikum bei der Streife absolviert. Im anderen Fall („Das Leben nach dem Tod“) wird ausgerechnet ein rätselhafter Nachbar von Karow tot aufgefunden.

    Foto: Gordon Muehle
  • Winkler, Gorniak und Schnabel (DRESDEN): Nach dem Ausstieg von Alwara Höfels bekommen Karin Hanczewski und Martin Brambach die 31 Jahre alte Cornelia Gröschel als Kommissarin Leonie Winkler an ihre Seite. In ihrem ersten Fall wird ein Serienmörder gejagt.

    Foto: Monika Skolimowska
  • Berg und Tobler (SCHWARZWALD): Nachdem beim dritten Schwarzwald-„Tatort“ Hans-Jochen Wagner alias Kommissar Friedemann Berg wegen Krankheit nicht dabei sein konnte, ist er beim Film Nummer vier 2019 wieder an Bord. Der Film „Für immer und dich“ kommt laut SWR „im ersten Halbjahr“.

    Foto: Alexander Kluge
  • Flückiger und Ritschard (LUZERN): In Luzern ist Zeit des Abschieds. Noch zwei Filme des aktuellen Teams kommen - im Frühjahr und im Herbst. Dann ist nach acht Jahren und 17 Filmen Schluss. Neue „Tatort“-Stadt wird ab Herbst 2020 Zürich. Verkündet wird das neue Züri-Team wahrscheinlich Anfang 2019, gedreht wird aber laut Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) erst Ende 2019 und Anfang 2020.

    Foto: Daniel Winkler
  • Batic und Leitmayr (MÜNCHEN): Die ergrauten Quotengaranten vom BR, Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec, kommen wieder mit drei Fällen. Im Film „Die ewige Welle“ ermitteln sie zum Beispiel an der bekannten Eisbach-Welle im Englischen Garten, im Krimi „One Way Ticket“ geht es um eine Schmugglerbande, die mit harmlos wirkenden Rentnern operiert.

    Foto: Hendrik Heiden
  • Voss, Ringelhahn, Goldwasser, Fleischer und Schatz (FRANKEN): Das seit 2015 einmal jährlich im Frühling ermittelnde BR-Team um Felix Voss (Fabian Hinrichs) und Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) hat es diesmal mit einer Mordserie zu tun: In Bayreuth wird jede Stunde ein Mensch erschossen - ein Wettlauf gegen die Zeit. Gedreht wurde „Ein Tag wie jeder andere“ auch im Wagner-Festspielhaus.

    Foto: ARD
  • Falke und Grosz (HAMBURG/NORDDEUTSCHLAND): „Voraussichtlich im Frühjahr und am Ende des Jahres“ kommen laut NDR zwei Hamburger Fälle mit den Schauspielern Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz. In einem der Krimis schießt ein Heckenschütze auf einem Autohof auf einen Lkw-Fahrer und flieht unerkannt.

    Foto: Christine Schroeder
  • Borowski und Sahin (KIEL): Der Schleswig-Holstein-„Tatort“ mit Axel Milberg und Almila Bagriacik ist 2019 laut NDR nur einmal zu sehen, „im Frühjahr“, wie es heißt. Zwei Krimis seien „aus programmplanerischen Gründen leider nicht zu realisieren“.

    Foto: ARD/NDR
  • Lannert und Bootz (STUTTGART): Zwei Fälle aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt stehen an. Im einen Fall verdächtigen die beiden Kommissare Thorsten Lannert und Sebastian Bootz (Richy Müller und Felix Klare) eine Altenpflegerin, Patienten umgebracht zu haben („Anne und der Tod“). Im zweiten Fall „Hüter der Schwelle“, inszeniert von Piotr Lewandowski („Götter wie wir“), geht es um einen mutmaßlichen Ritualmord auf einem Bergplateau vor den Toren Stuttgarts.

    Foto: Lino Mirgeler
  • Odenthal und Stern (LUDWIGSHAFEN): 2019 ist Ulrike Folkerts als dienstälteste Kommissarin Lena Odenthal 30 Jahre beim „Tatort“ dabei. Erst kommt ein Fall mit dem Titel „Maleficius“. Zum Jubiläum im Herbst gibt es dann einen Film, der noch gedreht werden muss. Laut SWR nimmt er auf den dritten Fall der Kommissarin aus dem Jahr 1991 Bezug: „Tod im Häcksler“. Ben Becker, der darin einen Polizeimeister namens Stefan Tries spielte, soll auch wieder dabei sein. Der Film damals (Regie: Nico Hofmann) führte zu Protesten, weil sich Pfälzer als arg provinziell dargestellt sahen.

    Foto: Sabine Hackenberg
  • Berlinger: Unklar ist, ob und wie es mit Kommissarin Ellen Berlinger (Heike Makatsch) weitergeht, nachdem sie bislang zweimal als Oster-Special (Ostermontag) lief - einmal 2016 („Fünf Minuten Himmel“ in Freiburg) und einmal 2018 („Zeit der Frösche“ in Mainz). „Momentan sind keine Folgen konkret in Planung“, heißt es vom SWR.

    Foto: Ziegler Film
  • Tschiller und Gümer (HAMBURG): Auch wenn es quotenmäßig zuletzt für Til Schweiger schlecht lief, geht es weiter. Allerdings nicht mehr mit Regisseur Christian Alvart und Autor Christoph Darnstädt, sondern mit Eoin Moore als Regisseur sowie Anika Wangard und Eoin Moore als Drehbuchautoren. Sie machten schon mehrmals den Rostocker „Polizeiruf 110“, den Schweiger eh für den besten „Tatort“ hält. „Geplant ist der Dreh für 2019, die Ausstrahlung ist 2020 angestrebt.“

    Foto: Gordon Timpen
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