Tatort: Wahre Lügen
Verwirrend und fad

Waffenschieber, Auftragsmörder und korrupte Politiker – der 20. Fall der österreichischen Ermittler wartete mit interessanten Ideen auf. Doch daraus wurde kein Gesamtbild. Eine Kurz-Kritik

Montag, 14.01.2019, 07:28 Uhr aktualisiert: 14.01.2019, 07:30 Uhr
David Weimann (Robert Hunger-Bühler) und Sybille Wilderin (Emily Cox): Der Wiener „Tatort“ thematisiert Waffengeschäfte und Journalistenmorde
David Weimann (Robert Hunger-Bühler) und Sybille Wilderin (Emily Cox): Der Wiener „Tatort“ thematisiert Waffengeschäfte und Journalistenmorde Foto: dpa

Zum einen konnte man einem klassischen Kriminalfall zusehen, andererseits gab es aber auch Parallelen zu einem Politthriller: Moritz Eisner ( Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) ermittelten im Fall einer erschossenen Reporterin, die mitsamt ihres Autos im Wolfgangsee gefunden worden war.

Der Grund für ihren gewaltsamen Tod schien ein Artikel zu sein, in dem sie den Selbstmord eines Politikers in den 80er-Jahren anzweifelte. Diese Verstrickung mit der Vergangenheit erwies sich nicht nur für die Kommissare als undurchsichtig, auch beim Zuschauer erzeugte sie Frustration. Die Aufklärung des aktuellen Mordfalls rückte in den Hintergrund.

Der Fokus lag viel mehr auf den mysteriösen Umständen des Suizids. Die Auflösung des Mordfalls fiel fad aus, sodass der Zuschauer ernüchtert verblieb. 

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