„Das verschwundene Kind“
Anrührende Geschichte in neuer „Tatort“-Stadt

„Das verschwundene Kind“ musste Kommissarin Charlotte im Niedersachsen-„Tatort“ finden. In dieser Episode konnte sich der Zuschauer über Premieren freuen. Die Kurz-Kritik.

Montag, 04.02.2019, 08:54 Uhr aktualisiert: 04.02.2019, 08:59 Uhr
In der abbruchreifen, verdreckten Umkleidekabine eines Schul-Sportplatzes wird entdeckt, dass hier eine Frau unter mysteriösen Umständen entbunden hat. Wo sind Mutter und Kind, leben sie noch?  Die Kommissarinnen Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler, 2.v.l.) und Anaïs Schmitz (Florence Kasumba, 3.v.l.) nehmen die Ermittlungen auf.
In der abbruchreifen, verdreckten Umkleidekabine eines Schul-Sportplatzes wird entdeckt, dass hier eine Frau unter mysteriösen Umständen entbunden hat. Wo sind Mutter und Kind, leben sie noch?  Die Kommissarinnen Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler, 2.v.l.) und Anaïs Schmitz (Florence Kasumba, 3.v.l.) nehmen die Ermittlungen auf. Foto: dpa

Alles neu in Niedersachsen! Kommissarin Charlotte Lindholm ( Maria Furtwängler ) wurde wegen ihres letzten, misslungenen Einsatzes vom LKA Hannover zwangsweise zur Polizeidirektion Göttingen geschickt. Neben dem neuen Arbeitsplatz erhielt Lindholm auch eine neue Partnerin.

Florence Ka­sumba bewies in ihrer Rolle Kommissarin Anaïs Schmitz sofort, dass sie ebenso stark und beherrschend sein kann wie die strafversetzte Lindholm. Die Reibungspunkte zwischen den beiden starken Frauen sorgten für eine gewisse Komik sowie schwierige Momente, die eine ganz eigene Spannung aufkommen ließen.

Daneben gab es für das Publikum einen unüblichen Fall zu beobachten. Schließlich war zunächst nicht klar, ob es überhaupt einen Mord gab, der geklärt werden müsste. Die anrührend gestaltete Geschichte einer jungen Mutter, die ihr Kind in der alten Umkleidekabine einer Schule zur Welt brachte, rüttelte nicht nur die Kommissarinnen auf, sondern auch den Zuschauer. 

 

Tatort: Das verschwundene Kind

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  • Können Anaïs (Florence Kasumba) und Charlotte (Maria Furtwängler) das Schlimmste verhindern?

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Kleiner Flirt: Charlottte (Maria Furtwängler) und Nick (Daniel Donskoy).

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Leidet: Julja Petkow (Lilly Barshy)

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Julja Petkow (Lilly Barshy).

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Nino (Emilio Sakraya) hilft Julija (Lilly Barshy).

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Nino (Emilio Sakraya) stellt Petkow (Merab Ninidze) zur Rede.

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Strafversetzt nach Göttingen: Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) mit Gerd Liebig (Luc Feit).

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Trainer Ralf Schmölke (Oliver Stokowski) will Nino (Emilio Sakraya) groß herausbringen.

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Verdächtig: Ralf Schmolke (Oliver Stokowski, r.) mit Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler).

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Was verbirgt Lehrer Johannes Grischke (Steve Windolf)?

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Was weiß Ralf Schmölke (Oliver Stokowski, l.)? Die beiden Kommissarinnen (Florence Kasumba) und Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) bohren nach.

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Wen hat Polina (Zora Müller) gemalt? Charlotte (Maria Furtwängler) ist sicher, der Täter ist auf dem Bild zu sehen.

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Wo ist das Baby? Charlotte (Maria Furtwängler) fragt Julija (Lilly Barshy).

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Würde alles für Julija (Lilly Barshy) tun: Nino (Emilio Sakraya).

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Anaïs (Florence Kasumba) und Charlotte (Maria Furtwängler) retten Petkow (Merab Ninidze) aus einer brenzligen Situation.

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Anais Schmitz (Florence Kasumba) stellt Johannes Grischke (Steve Windolf).

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Bringt ein gemaltes Bild von Julijas Schwester Licht ins Dunkel? Margit (Nadine Wrietz aka Ungewitter) und Charlotte (Maria Furtwängler).

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Charlotte (Maria Furtwängler) traut Tim (Oskar Belton) nicht über den Weg.

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) hat ihren Meister gefunden: Anaïs Schmitz (Florence Kasumba) lässt sich nichts gefallen.

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Daniel Donskoy als Rechtmediziner Nick Schmitz.

    Foto: NDR/Christine Schroeder
  • Emilio Sakraya als Nino.

    Foto: NDR/Christine Schroeder

 

Mediathek

Die  ist noch bis zum 3. Mai 2019 in der ARD-Mediathek abrufbar .

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Das ist neu bei den aktuellen Tatort-Teams

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  • Nach einer vergleichsweise kurzen Sommerpause geht es beim beliebtesten TV-Format der Deutschen mit neuem Stoff weiter. Was in den kommenden Monaten zu erwarten ist: Neuanfänge, Abschiede, außergewöhnliche Fälle oder Orte - ein Überblick nach Teams

    Foto: Daniel Reinhardt
  • SCHWEIZ: Viel Neues aus der Schweiz ist zu erwarten in den kommenden Monaten. Eröffnet wird die Saison mit einem sogenannten One-Shot-„Tatort“ aus Luzern. Beim Krimi „Die Musik stirbt zuletzt“ handelt es sich um einen am Stück - also ohne Schnitt - gedrehten Echtzeit-„Tatort“. Inszeniert hat ihn Filmemacher Dani Levy („Alles auf Zucker!“). Es geht um einen Mord während eines Benefizkonzerts im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL). Der Film vom 5. August ist der viertletzte „Tatort“ aus Luzern mit Stefan Gubser und Delia Mayer alias Reto Flückiger und Liz Ritschard. 2019 ist dann nach acht Jahren und 17 Filmen Schluss mit dem aktuellen Team. Neue „Tatort“-Stadt wird ab 2020 laut Schweizer Fernsehen Zürich - eine Metropole mit Institutionen wie dem Fußballverband Fifa, die zudem als Banken-, Kultur-, Party- und Nachtleben-Zentrum bekannt ist.

    Foto: SYSTEM
  • WEIMAR: Wie im Schweizer „Tatort“ Anfang August geht es auch am 26. August im neuen MDR-Krimi mit Nora Tschirner und Christian Ulmen um Giftmord. Er heißt „Die robuste Roswita“ - wie eine Kartoffelsorte.

    Foto: Sebastian Kahnert
  • KIEL: Nach dem Ausstieg der Schauspielerin Sibel Kekilli bekommt der schleswig-holsteinische NDR-Ermittler Axel Milberg alias Borowski nach der Sommerpause die Schauspielerin Almila Bagriacik als operative Fallanalytikerin Mila Sahin an seine Seite. Der erste Fall mit ihr heißt „Borowski und das Haus der Geister“ (2.9.).

    Foto: Axel Heimken
  • BERLIN: Im kommenden RBB-Fall aus der deutschen Hauptstadt - „Tiere der Großstadt“ (16.9.) - gibt es eine Premiere in Sachen Mörder. Nachdem 1987 zum Beispiel schon ein Elefant im Hamburger „Tatort“ jemanden umbrachte („Tod im Elefantenhaus“), gerät jetzt wieder etwas Anderes als ein Mensch unter Verdacht, nämlich ein Roboter. Das Ganze passt zum Thema Künstliche Intelligenz, das diese Saison recht oft vorkommt. Die Musik kommt von Klangkünstler Nils Frahm („Victoria“).

    Foto: ARD
  • DORTMUND: Nach dem Ausstieg von Stefan Konarske ist Rick Okon der Neue im Ruhrgebiets-Team des WDR. Seinen Einstand als Jan Pawlak hatte der Schauspieler im Februar in einer Gastrolle als verdeckter LKA-Ermittler. Ab dem kommenden Film ist er fest dabei.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • GÖTTINGEN: Neue Partnerin und neuer Einsatzort für Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) ist Göttingen, die Uni-Stadt im Süden Niedersachsens, in der die Filmfigur auch einst studierte. Die Kommissarin wurde strafversetzt vom Landeskriminalamt Hannover zur dortigen Polizeidirektion. An der Seite der beliebten NDR-Ermittlerin, die nur noch einmal im Jahr mit einem neuen Film zu sehen ist, spielt die nächsten Krimis die Deutsch-Uganderin Florence Kasumba mit. Die Konstellation biete viel Raum für Wendungen, sagte Furtwängler anlässlich der Dreharbeiten. „So verschieden wir auch sein mögen, so verbindet uns doch Eigensinn und Selbstbewusstsein.“ Lindholm bekommt auch einen neuen Lover.

    Foto: Swen Pförtner
  • KASSEL: Das Frankfurter Duo Janneke und Brix (Margarita Broich und Wolfram Koch) vom Hessischen Rundfunk (hr) ermittelt bald in einem Fall im nordhessischen Kassel. Der Stiefsohn eines Fernseh-Talkers wurde getötet und zerstückelt. Ausgestrahlt werden soll der Kassel-Krimi aber erst in der zweiten Jahreshälfte 2019.

    Foto: Daniel Reinhardt
  • NOCHMAL HESSEN: Vorher - wahrscheinlich Ende 2018 - kommt der nächste „Tatort“ mit Ulrich Tukur. In „Murot und das Murmeltier“ (Anspielung auf die 25 Jahre alte US-Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray) durchlebt Ermittler Murot einen Tag sieben Mal.

    Foto: Marius Becker
  • FRANKEN: Die Mordkommission Franken - also das Team um Felix Voss (Fabian Hinrichs) und Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) - bekommt es in ihrem fünften Fall 2019 mit einer Mordserie zu tun: In Bayreuth wird jede Stunde ein Mensch erschossen - ein Wettlauf gegen die Zeit. Drehen ließ der BR auch im berühmten Wagner-Festspielhaus.

    Foto: ARD
  • SCHWARZWALD: Beim dritten Schwarzwald-„Tatort“ des SWR ist Hans-Jochen Wagner alias Kommissar Friedemann Berg wegen Krankheit nicht dabei. Er soll aber zurückkehren. An der Seite von Eva Löbau als Franziska Tobler ist stattdessen vorübergehend Carlo Ljubek als ihr Freiburger Kollege Luka Weber im Einsatz. Im neuen Krimi geht es um den Mord an einer 17-Jährigen und ihrem Tennislehrer.

    Foto: Sebastian Gollnow
  • MÜNSTER: Fans des mit Abstand beliebtesten „Tatort“-Teams - Kommissar Thiel und Prof. Boerne (Axel Prahl und Jan Josef Liefers) - müssen sich gedulden. Der eigentlich übliche zweite Fall des Jahres fällt diesmal aus. Also: Diesen Herbst kommt kein neuer Film. Dafür aber könnte es 2019 sogar drei neue Münster-Krimis vom WDR geben.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • STUTTGART: Auch Stuttgart-Fans bekommen dieses Jahr nur einen Fall - er kommt im Herbst. Der SWR-Film „Der Mann, der lügt“ erzählt seine Geschichte aus Verdächtigen-Sicht. Der Zuschauer erfährt die Ermittlungsergebnisse nur scheibchenweise. Besonders spannend.

    Foto: Stephanie Schweigert
  • HAMBURG: Auch wenn es quotentechnisch zuletzt nicht gut lief für Til Schweigers NDR-Krimis, wird weitergemacht. Allerdings nicht mehr mit dem bisherigen Regisseur (Christian Alvart) und Autor (Christoph Darnstädt), sondern mit den Machern vom Rostocker „Polizeiruf 110“ („Für mich übrigens der beste „Tatort!““, Zitat Schweiger in der „Bild am Sonntag“). Ab dem sechsten Fall mit Tschiller ist also unter anderem Eoin Moore verantwortlich.

    Foto: Nik Konietzy
  • DRESDEN: Nach dem Ausstieg von Alwara Höfels beim sächsischen MDR-Krimi spielt bald - zu sehen ab 2019 - an der Seite von Karin Hanczewski und Martin Brambach die Schauspielerin Cornelia Gröschel mit. Im Gegensatz zu Höfels ist sie sogar gebürtige Dresdnerin.

    Foto: MDR/Andreas Wünschirs
  • SAARLAND: Wie bereits bekannt, beenden der SR und Devid Striesow alias Stellbrink ihre Zusammenarbeit. Noch eine Folge - der dann siebte Fall - kommt im Januar 2019. Ein neues Team ist in Arbeit.

    Foto: Manuela Meyer
  • BREMEN: Die Schauspieler Sabine Postel und Oliver Mommsen hören bekanntlich 2019 auf - nach dann 34 gemeinsamen Auftritten. Nur noch zwei Fälle mit Kommissarin Inga Lürsen und Kollege Nils Stedefreund kommen. Radio Bremen will ein neues „Tatort“-Team präsentieren.

    Foto: Carmen Jaspersen

 

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