„Tatort“-Kritik
"Bombengeschäft": Ein klassischer Fall

Köln -

Eine Fliegerbombe detoniert, ein Sprengmeister kommt ums Leben: Der Köln-"Tatort" war ein klassischer Fall. Er konnte gleich aus mehreren Gründen überzeugen.

Montag, 01.04.2019, 08:04 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 08:24 Uhr
Maiwald senior (Ralph Herforth, l.) und sein Sohn Joachim Maiwald (Adrian Topol) arbeiten beim Kampfmittelräumdienst. Bei einer Übung will der Sohn sein Können unter Beweis stellen.
Maiwald senior (Ralph Herforth, l.) und sein Sohn Joachim Maiwald (Adrian Topol) arbeiten beim Kampfmittelräumdienst. Bei einer Übung will der Sohn sein Können unter Beweis stellen. Foto: dpa

Übung macht den Meister: So könnte man die neueste Folge der beliebten Krimireihe "Tatort" beschreiben. Der Titel: "Bombengeschäft". Darin ermittelten die beiden Kölner Kommissare Ballauf ( Klaus J. Behrendt ) und Schenk ( Dietmar Bär ) in ihrem 75. Fall – und überzeugten auf ganzer Linie.

Sprengmeister Peter Krämer wurde bei der rätselhaften Detonation einer Fliegerbombe getötet. Das eingespielte Team arbeitete fortan an der Aufklärung des mysteriösen Unfalls, der sich als Mord herausstellte.

Kameraführung bringt frischen Wind

Für den Zuschauer ergab sich dabei die Möglichkeit, die Entwicklungen auf Augenhöhe mitzuerleben. Der Zuschauer erlebte einen klassischen Ermittlungsfall. Frischer Wind kam durch die Kameraführung in das bewährte Konzept. Immer wieder wurden die Figuren nur mit halben Gesichtern gezeigt.

Köln-Tatort "Bombengeschäft"

1/14
  • Die Kommissare Freddy Schenk und Max Ballauf verhören ehemalige Kollegen des Toten Peter Krämer, der bei einer Bombenentschärfung ums Leben kam.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Der Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth kann nicht mehr als ein Stück Unterkiefer des Toten sicherstellen.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Alena Krämer muss erfahren, dass ihr Mann bei der Arbeit ums Leben gekommen ist.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Chef des Kampfmittelräumdienstes Maiwald senior erzählt, dass der Tote Krämer sein bester Mann war und er sich den tödlichen Unfall nicht erklären kann.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Maiwald junior bei seiner Arbeit beim Kampfmittelräumdienst.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Maiwald senior versucht, Kommissar Schenk aufzuhalten.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Bei einer Übung will Maiwald junior seinem Vater sein Können zeigen.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Die Ermittler auf dem Weg zur Spielhalle, die einem Verdächtigen gehört.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Die Kölner Kommissare verhören den Spielhallenbesitzer Sascha Feichdinger.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Die Frau des getöteten Bombenentschärfers beobachtet den Streit zwischen dem ehemaligen Kollegen ihres Mannes Alexander Haug und Sascha Feichdinger.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Die Kölner Kommissare versuchen, sich einen Überblick über die bisherigen Ermittlungen zu verschaffen.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Als er gerade sein Traumhaus kaufen will, wird Spielhallenbesitzer Sascha Feichdinger von den Ermittlern angesprochen.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Raimond Gebel ist Verkäufer der beliebten Grundstücke im "flora quartier", wo Feichdinger ein Haus kaufen will. Hat er etwas mit dem Mord zu tun?

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke
  • Die verwitwete Alena findet Trost beim ehemaligen Freund und Kollegen ihres Mannes, Alexander Haug.

    Foto: WDR/Martin Valentin Menke

Dies sprach entweder für den halben Erkenntnisstand der Kommissare. Oder auch für die Halbwahrheiten, mit denen sie konfrontiert waren. Dennoch kamen sie wie üblich zum richtigen Ergebnis.

Auch bei Twitter wurde der "Tatort" von Fans und Kritikern wieder eifrig kommentiert:

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6510922?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F197%2F201%2F1819674%2F
Nachrichten-Ticker