«Übellaunig»
Axel Prahl distanziert sich von seiner «Tatort»-Figur

München/Münster -

Der Schauspieler Axel Prahl findet die Figur, die er seit Jahren im Münsteraner «Tatort» an der Seite von Jan Josef Liefers gibt, recht merkwürdig.

Mittwoch, 25.09.2019, 14:49 Uhr aktualisiert: 25.09.2019, 15:10 Uhr
Der Schauspieler und Musiker Axel Prahl spricht über seine «Tatort»-Figur.
Der Schauspieler und Musiker Axel Prahl spricht über seine «Tatort»-Figur. Foto: Oliver Berg

Als Kriminalhauptkommissar Frank Thiel im Münster-«Tatort» gehört Axel Prahl (59) zu Deutschlands größten Fernsehprominenten. Der Schauspieler findet seine Figur aber recht merkwürdig, wie er jetzt der Illustrierten «Bunte» sagte.

«Thiel ist unmusikalisch, raucht nicht, ist sehr ordnungshörig, er ist häufig übellaunig und oft unfreundlich, dazu absolut nicht offen neuen Menschen gegenüber, ein Eigenbrötler und Fußballfanatiker. So bin ich jedenfalls definitiv nicht.»

Der nächste Fall des beliebtesten «Tatort»-Gespanns Prahl und Jan Josef Liefers ist für den 3. November im Ersten angekündigt. Im Krimi «Tatort: Lakritz» sind Thiel und Boerne dem Mörder des Münsteraner Marktmeisters auf der Spur. Eine der vielen Spuren führt die beiden zu einer Lakritzmanufaktur, zu Boernes erster Liebe und zu einem lange zurückliegenden Fall.

10 spannende Fakten zum Münster-Tatort

1/10
  • Tatort „Der doppelte Lott“: Im achten Tatort haben die beiden Kölner Kollegen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) einen Gastauftritt. Hier rekonstruiert der Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, r.) den aktuellen Mord: Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, M.), spielt den Verdächtigen, der russische Lokalbesitzer Gennadi Krusenstern (Rezzo Tschchikwischwili) das Opfer.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • Tatort „Spargelzeit“: Der in Hagen geborene Schauspieler Jörg Hartmann hat in dieser Episode einen Gastauftritt. Seit 2012 ist er selbst im Tatort-Team vertreten als Chefermittler Peter Faber in Dortmund.

    Foto: NDR/WDR/Martin Menke
  • Die nebeneinander liegenden Wohnungen von Thiel und Boerne als auch die Autos Boernes wechseln seit Beginn der Reihe ständig.

    Foto: WDR/Stephan Rabold
  • Tatort „Wolfsstunde“: In dieser Episode hatte Jörg Pilawa einen Gastauftritt.

    Foto: WDR/Uwe Stratmann
  • Tatort „Herrenabend“: Für den von Jan Josef Liefers gespielten Rechtsmediziner Professor Boerne gibt es reales Vorbild: Professor Bernd Brinkmann, der von 1981 bis Juli 2007 Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster war.

    Foto: SWR/WDR/Willi Weber
  • In den ersten Folgen hat Kommissar Thiel keinen Führerschein und muss sich oft von anderen Leuten fahren lassen, später darf er selbst fahren.

    Foto: rbb/WDR/Uwe Stratmann
  • Das Schauspielerteam des Tatorts Münster mit Jan Josef Liefers, Axel Prahl, Christine Urspruch, Mechthild Großmann, Friederike Kempter und Claus Dieter Clausnitzer war „für langjährige herausragende Leistung in der humoristischen Fernsehunterhaltung“ für den Grimme-Preis 2012 in der Kategorie „Unterhaltung/Spezial“ nominiert.

    Foto: WDR/Martin Menke
  • Die Dreharbeiten finden hauptsächlich in Köln und Umgebung statt. In Münster selbst werden Außenszenen gedreht. Das Thema Fahrradstadt und Fahrradklau wird ebenfalls häufig thematisiert.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • Tatort Mörderspiele: Im Aasee wurde eine Leiche gefunden. Mehrere Folgen aus Münster erreichten hohe Einschaltquoten. Diese Folge hatte eine von 24 Prozent Marktanteil (8,34 Millionen Zuschauer). Die Folge Schwanensee, die auch - teilweise - am Aasee gedreht wurde, erreichte 13,6 Millionen Zuschauer - die meistgesehene Sendung des Jahres 2015 überhaupt.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • „Permanente Gegenwart“: Der erste Tatort „Der dunkle Fleck“ wurde 2002 ausgestrahlt. Der Sohn von Kommissar Thiel (Axel Prahl) ist in dieser Folge 12 Jahre alt. Sechs Jahre später in der Folge „Wolfsstunde“ ist er immer noch 12 Jahre alt.

    Foto: WDR/Thomas Kost
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