Studie zum Fernsehen der Zukunft
Krieg der TV-Welten

Münster -

Ende September hat die gemeinsame Studie “Quo vadis, deutsche Medien” der Unternehmensberatung Roland Berger und der Uni Münster für Furore gesorgt. Tenor: Dem linearen Fernsehen und damit sowohl den privaten als auch den öffentlich-rechtlichen Sendern laufen die Zuschauer davon. Vor allem die junge Zielgruppe nutzt lieber Streaming-Dienste. Anfang Oktober kündigt die ARD erste Konsequenzen an und will viel Geld in ihr Mediatheken-Angebot investieren. Für Professor Thorsten Hennig-Thurau, Inhaber des Lehrstuhls für Marketing & Medien am Marketing Center Münster der WWU und Hauptautor der Studie ist das allerdings nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Von Carsten Vogel
Donnerstag, 10.10.2019, 09:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 10.10.2019, 09:00 Uhr
Studie zum Fernsehen der Zukunft: Krieg der TV-Welten
Mit Eigenproduktionen konkurriert Netflix mit deutschen TV-Sendern RTL ("Das Supertalent"), ARD ("Tatort") und Prosieben/Sat1 ("The Voice of Germany"). Foto: Netflix, TVNOW/Stefan Gregorowius, WDR/Markus Tedeskino, ProSieben/André Kowalski
In einem Tweet der Mutter einer Sechsjährigen habe ich gelesen, dass die Tochter völlig entgeistert war, weil sie beim linearen Fernsehen nicht auf Pause drücken konnte. Kinder werden mit Mediatheken und vor allem mit Streaming-Diensten groß. Ist das erlernte Verhalten unumkehrbar?
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