Rückblick
Fernsehjahr 2019: TV-Momente des Jahres

ZDF-«Fernsehgarten», Joko und Klaas, das Ende beliebter Serien: Was im Fernsehen in diesem Jahr für Furore sorgte. Eine Sammlung wichtiger Momente und Phänomene.

Donnerstag, 26.12.2019, 10:09 Uhr aktualisiert: 26.12.2019, 17:17 Uhr
Axel Prahl und Jan Josef Liefers sind die beliebtesten «Tatort»-Kommissare.
Axel Prahl und Jan Josef Liefers sind die beliebtesten «Tatort»-Kommissare. Foto: Rolf Vennenbernd

Berlin (dpa) - Sie waren rührend, traurig, bizarr und manchmal auch zum Fremdschämen - die besten TV-Momente des Jahres.

KÖLN 50667: «Köln 50667» trauerte am 23. Oktober um einen Freund. Schauspieler der Reality-Soap nehmen auf dem Bildschirm Abschied von ihrem tödlich verunglückten Kollegen Ingo Kantorek . Kantorek hatte an dem Abend seinen letzten Auftritt auf RTLzwei als Alex Kowalski . Eine Frauenstimme aus dem Off sagte: «Alex, du hast uns und Köln für immer verlassen. Wir werden dich unendlich vermissen und niemals vergessen. Und die ganzen Erinnerungen - die bleiben.»

Kantoreks Kollegen Mandy-Kay Bart, Danny Liedtke und Christoph Oberheide lasen in der Kulisse von Alex' Loft nacheinander Abschiedsbriefe vor. Mitte August waren Kantorek (44) und seine Frau (48) mitten in der Nacht beim Einfahren auf einen Parkplatz der A8 mit mindestens 100 km/h einem Laster aufgefahren. Die Umstände werden vermutlich nie mehr geklärt.

THE MASKED SINGER: Millionen Zuschauer erfasste im Hochsommer das Rätselfieber. Die ProSieben-Show «The Masked Singer» löste einen Riesenhype aus. Das Konzept ist so simpel, dass es fast verwunderlich ist, dass es erst im Jahr 2019 im deutschen Fernsehen gelandet ist: Prominente verkleiden sich, bis man sie nicht erkennt, und performen auf einer Bühne. Alle anderen müssen raten, wer dahinter steckt. So musste sich ein als Astronaut verkleideter Publikumsliebling nicht nur gegen tierische Rivalen wie Grashüpfer, Panther, Oktopus oder Kudu durchsetzen, sondern auch gegen einen Engel und ein pinkes Monster. Die erste Staffel gewann Max Mutzke.

FERNSEHGARTEN: Zum Entsetzen von ZDF-«Fernsehgarten»-Moderatorin Andrea Kiewel telefonierte der Comedian Luke Mockridge Mitte August auf der Bühne ihrer Live-Sendung mit einer Banane, beleidigte Senioren, machte Furzgeräusche und imitierte einen Affen. In seiner «Greatnightshow» Wochen später bei Sat.1 löste Mockridge auf, dass er die in Gesprächen mit drei Mädchen und drei Jungs im Grundschulalter entwickelt habe. Seiner neuen Sendung bei Sat.1 half das alles kaum.

QUEEN OF DRAGS und PRINCE CHARMING: Queere Fernsehinhalte eroberten im Herbst die Bildschirme. ProSieben brachte die Travestiekünstlershow «Queen of Drags» mit Heidi Klum, Conchita Wurst und Bill Kaulitz, der RTL-Streamingdienst mit «Prince Charming» eine Art schwulen Bachelor. So viel schwule Sichtbarkeit war selten. Das Fernsehen wird vielfältiger.

TATORT: Münster war wieder Quotenkönig. Die Doppelgängerposse «Spieglein, Spieglein» sahen im März mehr als 14 Millionen. Abschied nehmen hieß es nach gut 21 Jahren von Inga Lürsen in Bremen (Sabine Postel). Ihr Kollege Stedefreund (Oliver Mommsen) starb.

So viel Münster steckt in der Tatort-Folge "Spieglein, Spieglein"

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  • Frank Thiel (Axel Prahl, 1.v.l.) und Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, 2.v.r.) suchen im neuen Münster-„Tatort” nach einem Mörder, der Doppelgänger tötet - zum Beispiel von Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann, 2.v.l.) und Silke „Alberich” Haller (ChrisTine Urspruch, 1.v.r.) Neben Köln wurde selbstverständlich auch in Münster gedreht. Wie viel Münster ist bei den Ermittlungen zu sehen?

    Foto: picture alliance/Thomas Kost/WDR/dpa
  • Paulusdom und Promenade

    Hinter dem Dom wird eine Leiche gefunden, die Frank Thiel (Axel Prahl) kurz den Atem raubt: Liegt da seine Kollegin, die Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann)? Schnell kann er aufatmen: Es ist ihre Doppelgängerin. Vor Erleichterung muss Thiel kurz lachen - und landet damit prompt auf dem Titelblatt des „Westdeutschen Anzeigers”, der fälschlicherweise behauptet, die Leiche sei auf der Promenade gefunden worden.

    Foto: Oliver Werner
  • Kreuzigungsgruppe

    Die Leiche von Klemms Doppelgängerin, Hanne Siewers, wird direkt unter einem großen, bronzenen Kunstwerk gefunden, der „Kreuzigungsgruppe”. Seit 2004 steht das Kunstwerk von Bert Gerresheim an der Nordseite des Doms und soll das Golgatha-Geschehen zeigen. Allerdings sind nicht Jesu Jünger oder Maria zu sehen, sondern neben Jesus, hängend am Kreuz, Anna Katharina Emmerick, Schwester Maria Euthymia und Kardinal Clemens August Graf von Galen.

    Zudem finden sich ein Verweis auf Edith Stein sowie zerschlagene Zeichen und Embleme, die an dunkle Zeichen erinnern sollen, unter anderem das Hakenkreuz und der Judenstern. Ein wenig weiter entfernt sitzt der Wiedertäuferkönig Jan van Leiden.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Jan-van-Leiden-Gesamtschule

    Thiel fragt Kommissar Mirko Schrader (Björn Meyer), der Kommissarin Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter) vertritt, an welcher Schule das Opfer Hanne Siewers gearbeitet habe. Schrader antwortet ihm, sie sei Sekretärin der Jan-van-Leiden-Gesamtschule gewesen.

    Diese gibt es natürlich nicht, doch es bringt die Geschichte der Stadt Münster ins Spiel. Denn  Jan van Leiden  war seit 1534 Herrscher und König des Täuferreichs in Münster, das sich in den 1530er Jahren, besonders unter van Leiden, zunehmend radikalisierte. Fürstbischof Franz von Waldeck eroberte die Stadt 1535 zurück.

    Foto: Holger Martsch
  • 1536 wurde Jan van Leiden gemeinsam mit zwei weiteren Wiedertäufern zu Tode gefoltert. Ihre Leichen wurden in eisernen Körben an die Lambertikirche gehängt. Dort befinden sie sich noch heute - als Mahmmal gegen Gewalt.

    Foto: Oliver Werner
  • Prinzipalmarkt

    Taxifahrer Herbert Thiel (Claus Dieter Clausnitzer), Frank Thiels „Vadder”, unterhält sich mit seinem Doppelgänger Fritz Mertens (Wolfgang Packhäuser) und zeigt ihm stolz seine neuen Visitenkarten, selbstverständlich im kitschigen Hippie-Stil.

    Im Hintergrund ist bei sonnigem Wetter der Prinzipalmarkt mit der Lambertikirche zu sehen. Es läuten sogar die Glocken, sodass das Münster-Klischee „Entweder es regnet, oder es läuten die Glocken” bedient ist. Von dort bekommt Herbert Thiel Kundschaft und weiß noch nicht, wen er da in seinem Taxi kutschiert.

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • JVA Münster

    Thiel und Boerne besuchen einen Mann in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Münster. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde ab 1848 erbaut und gilt als zweitältestes Gefängnis Deutschlands. Im Juli 2016 musste es wegen vermuteter Baufälligkeiten geräumt werden.

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • Nach baulichen Veränderungen konnte das JVA-Gebäude zum Jahresbeginn 2018 wieder bezogen werden. 218 Häftlinge kamen dort unter. Am 23. Januar wurde nach vorheriger Suche bekannt, dass ein neues Gebäude im Stadtteil Wolbeck gebaut wird - 2024 soll es bezugsfertig sein.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Wolbecker Brücke

    Silke „Alberich” Haller (ChrisTine Urpspruch) verschlägt es beim zweiten Opfer die Sprache, ...

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • ... denn sie kannte die getötete, ebenso kleinwüchsige Nicole Tiburcy aus der Eisdiele - und dann trug das Opfer auch noch Hallers Schal, als sie in den Kanal gestürzt wurde, dem Dortmund-Ems-Kanal. „Unweit der Wolbecker Brücke”, wie Boerne erklärt.

    Foto: Jan Hullmann
  • Hafen

    Verzweifelt und vor Angst, gefasst zu werden, zieht es Täterin Birgit Brückner (Kathrin Angerer) an den Hafen. Sie befindet sich dabei auf der Südseite und blickt auf die Osmo-Hallen auf der Nordseite, die seit Januar 2012 wegen Einsturzgefahr gesperrt sind; derzeit werden sie abgerissen. Auf dem Platz sollen Gebäude für Wohnungen, Büros und Restaurants entstehen. Ebenso zu sehen ist unter anderem der Turm der Herz-Jesu-Kirche.

    Foto: Luftbildkontor Fischer

DOKU: Die Dokumentation des Jahres war wohl «Leaving Neverland». Weltweit aufsehenerregend, blieb die umstrittene Produktion aber bei der ProSieben-Ausstrahlung im April mit mauer Einschaltquote. In dem Film erheben zwei Männer schwere Missbrauchsvorwürfe gegen den 2009 gestorbenen Popstar Michael Jackson.

STREAMING: Bei Netflix gingen die inzwischen dritte und vierte deutsche Produktion online: «How to Sell Drugs Online (Fast)» (Wie man im Internet schnell Drogen verkauft) sowie die Frankfurter Hip-Hop-Serie «Skylines».

SERIEN-ENDEN: Die preisgekrönte Fantasy-Saga «Game of Thrones» ging nach acht Staffeln und 73 Folgen zuende. Acht Jahre fesselte «GoT» Fans auf der ganzen Welt. Auch die Sitcom «The Big Bang Theory» erlebte nach fast zwölf Jahre ihr Finale. In Deutschland zeigte ProSieben das Big-Bang-Finale im November, in den USA war es schon im Mai zu sehen. Bei der ARD endete die Donna-Leon-Krimireihe rund um Commissario Brunetti mit dem 26. Fall. Seit 2000 war zunächst Joachim Król als Brunetti zu sehen, seit 2003 dann Uwe Kockisch.

REKORD: 72 Stunden live moderiert haben vom 12. bis 15. November (17.30 Uhr) die funk-Hosts Ariane Alter und Sebastian Meinberg auf ARD-alpha - damit haben sie einen neuen Guinness-Buch-Weltrekord für die längste TV-Talksendung aufgestellt. Die Moderatoren durften pro Stunde nur jeweils fünf Minuten Pause machen oder diese Zeit sammeln, um sich längere Auszeiten zu gönnen. Meinberg legte die erste Ruhepause erst kurz nach der Halbzeit ein, Ariane Alter sogar erst nach über 41 Stunden. Der vorherige Rekord war 2014 in Syrien aufgestellt worden und lag bei 70 Stunden und 5 Minuten.

EUROVISION: Der Eurovision Song Contest in Tel Aviv hatte viel Lästerei zur Folge wegen des missglückten Gastauftritts von Madonna. Das deutsche Abschneiden im Finale war erwartbar schlecht und wurde ein paar Tage später noch schlechter. Wegen einer Punktepanne landete Deutschland auf dem vorletzten Platz. Wie hieß nochmal das Lied?

TAGESSCHAU: Am 14. März erschraken Millionen, weil Sprecher Jan Hofer am Ende der «Tagesschau» ganz benommen wirkte. Zuvor hatte er schon genuschelt und sich versprochen. Er selber vermutete später, ein Medikament nicht vertragen zu haben. Am 12. September zückte Hofer ein Handy am Ende der 20-Uhr-«Tagesschau» und machte ein Selfie. Das sollte auf den Instagram-Account der «Tagesschau» aufmerksam machen.

BARES FÜR RARES: Ein Rekord-Deal von 42.000 Euro für ein Reliquienkreuz mit angeblichen Holzsplittern des Kreuzes Jesu löste Debatten aus - wurden die Verkäuferinnenn zu billig abgespeist? Hätten die Showmacher sie zu einem Auktionshaus schicken müssen?

GOLDENE KAMERA: Denkwürdig war der Aufritt der schwedischen Klimaaktivistin und Schülerin Greta Thunberg , die den Promis die Leviten las und mehr Flugscham forderte.

SHOW: Als TV-Moment des Jahres lobten viele die Aktion von Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, die in ihrer neuen Show «Joko & Klaas gegen ProSieben» 15 Minuten zur völlig freien Verfügung gewannen. Statt zu blödeln, gab das Duo zur besten Sendezeit am 29. Mai drei Menschen Raum für die Themen Flüchtlingshilfe/Seenotrettung im Mittelmeer, Obdachlosigkeit und Kampf gegen Rechtsextremismus.

ABSCHIEDE: Prägende TV-Persönlichkeiten sind gestorben. So musste das Fernsehpublikum unter anderem Abschied nehmen von «Kommissarin» Hannelore Elsner (mit 76), dem früheren «Tagesschau»-Sprecher Wilhelm Wieben (mit 84), dem Sänger und Ex-Dschungelkönig Costa Cordalis (mit 75), «In aller Freundschaft»-Schauspielerin Ursula Karusseit (mit 79), von Kabarettist und Sportkommentator Werner Schneyder (mit 82), Nachrichtensprecherin Wibke Bruhns (mit 80), «Alf»-Familienvater Max Wright (mit 75), Rennfahrer und Sportexperte Niki Lauda (mit 70) und «Beverly Hills, 90210»-Star Luke Perry (mit 52).

Diese Prominenten sind 2019 gestorben

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  • Er war einer der gefragtesten Tenöre für Oper und Konzert rund um den Globus. Mit 70 hat Peter Schreier seine Sängerkarriere beendet - sein musikalischer Rat als Dirigent und Lehrer blieb bis zuletzt gefragt. Am ersten Weihnachtsfeiertag ist Peter Schreier nach langer Krankheit mit 84 Jahren in Dresden gestorben.

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  • Der Schauspieler Gerd Baltus ist am 13. Dezember im Alter von 87 Jahren in Hamburg gestorben. Baltus galt bisweilen als einer der meistbeschäftigten Schauspieler der TV-Branche. Für Serien wie „Der Kommissar“ oder „Derrick“ stand er ebenso vor der Kamera wie für „Unser Lehrer Doktor Specht“, „Ein Bayer auf Rügen“ oder „Zwei Männer am Herd“.

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  • Die Sängerin des Pop-Duos Roxette, Marie Fredriksson, ist am 9. Dezember im Alter von 61 Jahren gestorben, nachdem sie 17 Jahre lang gegen Krebs gekämpft hatte. Sie hatte 1986 zusammen mit dem Songwriter Per Gessle das schwedische Pop-Duo gegründet. „Joyride“, „Listen To Your Heart“, „How Do You Do“ oder die Ballade „It Must Have Been Love“ gehören zu den großen Hits der 80er und 90er.

    Foto: Balazs Mohai/dpa
  • Der Münsterische Theologie-Professor Johann Baptist Metz ist tot. Er starb am 2. Dezember im Alter von 91 Jahren. Der Begründer der politischen Theologie („Theologie nach Auschwitz“) war als Berater der deutschen Bischöfe und des Vatikans ein gefragter Experte.

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  • Mit der Bezeichnung „Maestro“ konnte er nie etwas anfangen. Dabei war der lettische Dirigent Mariss Jansons einer der ganz Großen seiner Zunft. Im Alter von 76 Jahren ist Mariss Jansons am 30. November gestorben.

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  • Der Fernseh-Moderator  Walter Freiwald , der vor allem mit der Sendung „Der Preis ist heiß” bekannt geworden war, starb am 16. November im Alter von 65 Jahren an Krebs.

    Foto: Monika Skolimowska
  • 2017 gewann Alphonso Williams bei der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“. Am 12. Oktober starb der unter dem Pseudonym „Mr. Bling Bling“ bekannt gewordene Sänger an einer Krebserkrankung.

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  • Unvergessen bleibt seine „Biene Maja“: Mit Karel Gott ist ein großer Tenor und Schlagersänger gestorben. In mehr als sechs Jahrzehnten auf der Bühne verkaufte der Tscheche mehr als 50 Millionen Tonträger.

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  • Der frühere französische Staatschef Jacques Chirac ist am 26. September im Alter von 86 Jahren gestorben. Zwölf Jahre lang war Jacques Chirac Hausherr im Pariser Élyséepalast. Gemeinsam mit Gerhard Schröder verweigerte er sich dem amerikanischen Irakkrieg. Ein Tiefpunkt seiner Karriere war das französische „Non“ zur EU-Verfassung.

    Foto: Sergei Chirikov/EPA/dpa
  • In der DDR war er ein Volksheld - für ganz Deutschland ein Vorbild. Am 21.9. ist der Kosmonaut Sigmund Jähn gestorben. Der erste Deutsche im All wurde 82 Jahre alt.

    Foto: Hendrik Schmidt (dpa)
  • Einer der bekanntesten afrikanischen Langzeitherrscher ist tot. Robert Mugabe aus Simbabwe galt lange als Befreiungsheld. Zuletzt regierte er das heruntergewirtschaftete Land mit harter Hand. Im Jahr 2017 war er nach insgesamt rund 37 Jahren an der Macht gestürzt worden. Er starb am 6. September in einem Krankenhaus in Singapur.

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  • Viele Models wären ohne ihn nicht zu „Supermodels“ geworden: Der Fotograf Peter Lindbergh ist tot. Er starb im Alter von 74 Jahren, wie sein Studio in Paris am 4. September bestätigte. Lindbergh galt als einer der einflussreichsten Modefotografen der vergangenen 40 Jahre. 

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  • Als Synchronsprecher war Helmut Krauss  oft auf Schurken abonniert, aber Millionen kennen ihn vor allem als den schrulligen Nachbarn Hermann Paschulke aus der Kindersendung «Löwenzahn», in der er von 1981 bis kurz vor seinem Tod am 26. August mitspielte. 

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  • VW-Patriarch, Jahrhundert-Manager und eine der schillerndsten Figuren der deutschen Industrie:  Ferdinand Piëch  stand lange Zeit unangefochten an der Spitze des VW-Imperiums. Sein Ruf war legendär, sein autoritärer Führungsstil gefürchtet. Am 25. August ist er im Alter von 82 Jahren gestorben.

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  • Er war der Sohn von Leinwandlegende Henry Fonda und der jüngere Bruder von Oscar-Preisträgerin Jane Fonda. Doch  Peter Fonda  wurde selbst berühmt - durch seine ikonische Rolle als Motorradfreak in dem Kultfilm «Easy Rider». Am 16. August verstarb er im Alter von 79 Jahren in seinem Haus in Los Angeles.

    Foto: dpa
  • Das «Gewissen Amerikas» ist verstummt: Toni Morrison widmete ihr Leben dem Schreiben gegen Rassismus in den USA. Am 5. August ist die Literaturnobelpreisträgerin im Alter von 88 Jahren gestorben.

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  • Er war Gerhard Schröders Wirtschaftsminister und galt als der letzte «Ruhrbaron»: Am 15. Juli ist Werner Müller im Alter von 73 Jahren gestorben. Seine Krebskrankheit hatte ihn zuletzt bereits stark gezeichnet.

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  • Er wurde 100 Jahre alt: Mit Filmen über den Holocaust kämpfte Artur Brauner sein Leben lang gegen das Vergessen. Sein eigentliches Metier war aber die große Kino-Unterhaltung. Am 7. Juli ist die Berliner Produzenten-Legende gestorben.

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  • Mit dem Schlager «Anita» feierte Costa Cordalis seinen größten Erfolg. Kurz nach seinem 75. Geburtstag ist er am 2. Juli auf Mallorca gestorben. Nicht nur als Musiker räumte der Grieche ab, sondern auch als König des RTL-Dschungelcamps.

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  • Die Knollennasen seiner Figuren waren sein Markenzeichen: Der argentinische Zeichner Mordillo ist am 29. Juni in seinem Wohnort Palma de Mallorca gestorben.

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  • In Deutschland war er vor allem als braver Familienvater Willie Tanner der US-Serie «Alf» bekannt - am 26. Juni ist US-Schauspieler Max Wright im Alter von 75 Jahren gestorben. Wright hatte seit den 1990er Jahren gegen eine Krebserkrankung gekämpft. 

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  • Wibke Bruhns war 1971 die erste Nachrichtenmoderatorin des ZDF. Ihre Erinnerungen an diese Zeit hielt sie 2012 in ihrem Buch «Nachrichtenzeit» fest.  Am 20. Juni ist sie im Alter von 80 Jahren gestorben. 

    Foto: Renate Schäfer/ZDF/dpa
  • Der frühere schwedische UEFA-Präsident Lennart Johansson ist am 4. Juni im Alter von 89 Jahren gestorben. Johansson war von 1990 bis 2007 UEFA-Präsident. 1998 unterlag er gegen Joseph Blatter bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten.

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  • Die Formel 1 hat eine ihrer größten Legenden verloren. Der Tod von Niki Lauda löst weit über die Rennserie hinaus Trauer und Bestürzung aus. Lauda starb am 20. Mai starb Lauda im Kreis seiner Familie in der Universitätsklinik in Zürich.

    Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
  • Der unerwartete Tod von Instinktfußballer und Stürmer-Idol  Manfred Burgsmüller  hat in der Bundesliga große Bestürzung ausgelöst. Er starb am 20. Mai. Burgsmüller wurde 69 Jahre alt.

    Foto: Thomas Wattenberg/dpa
  • Ihren deutschen Nachnamen Kappelhoff legte die Amerikanerin ab - und wurde als Doris Day berühmt. Die Schauspielerin und Sängerin, die mit Stars wie Cary Grant und Rock Hudson drehte, starb am 13. Mai mit 97 Jahren.

    Foto: -/AP/dpa
  • Mit Ken Kercheval, einem Millionen-Publikum als Cliff Barnes bekannt , ist ein weiterer Star der US-Kultserie «Dallas» gestorben. Der Tod des 83-jährigen Schauspielers wurde am Mittwoch bekannt.

    Foto: Lisa O'connor/dpa
  • Im Alter von 76 Jahren ist die temperamentvolle Theater-, TV-, und Filmschauspielerin Hannelore Elsner am Ostersonntag nach kurzer, schwerer Krankheit in München gestorben. Sie galt als eine der großen Diven des deutschen Nachkriegsfilms.

    Foto: Tobias Hase/dpa
  • Der Einfluss des Anfang 1943 als Noel Scott Engel im US-Bundesstaat Ohio geborenen, nun mit 76 Jahren gestorbenen amerikanisch-britischen Sängers und Komponisten ist kaum hoch genug einzuschätzen. Seine Hits mit den Walker Brothers und die Soloalben der späten 60er Jahre gehören zum Kanon der Popmusik. Scott Walker starb am 25. März.

    Foto: Pa/PA Wire/dpa
  • Schauspieler Luke Perry , der in der Kultserie «Beverly Hills, 90210» den Herzensbrecher Dylan McKay gespielt hat, ist tot. Perry starb am 4. März im Alter von nur 52 Jahren nach einem «massiven Schlaganfall», wie sein Sprecher bestätigte.

    Foto: Jeff Christensen/AP/dpa
  • Er war der letzte noch lebende Ex-Außenminister der FDP: Klaus Kinkel ist tot. Der politische Ziehsohn von Hans-Dietrich Genscher starb am 4. März mit 82 Jahren.

    Foto: Matthias Balk/dpa
  • Keith Flint, Sänger von The Prodigy, ist im Alter von 49 Jahren gestorben. Er wurde am 4. März leblos in seinem Haus in der englischen Grafschaft Essex gefunden.

    Foto: Hugo Marie/EPA/dpa
  • Der Österreicher Werner Schneyder ist Anfang März im Alter von 82 Jahren gestorben. Die Liste seiner Talente war lang: Autor, Sänger, Sportkommentator, Schauspieler, Regisseur, Ringrichter. Schneyder hat aber vor allem die Kabarett-Szene in Deutschland viele Jahre mitgeprägt.

    Foto: Ingo Wagner/dpa
  • Der weltbekannte deutsche Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Das teilte das französische Modehaus Chanel am Dienstag (19. Februar) in Paris mit. 

    Foto: dpa
  • Der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz starb am 16. Februar im Alter von 77 Jahren. In seiner wohl berühmtesten Rolle spielte er Adolf Hitler im Film „Der Untergang“ (2004). Seine Karriere hatte Ganz im Theater begonnen.

    Foto: Jörg Carstensen
  • Am 12. Februar segnete einer der größten Torhüter der Fußballgeschichte das Zeitliche: Gordon Banks (81), Weltmeister 1966, begeisterte die Fans unter anderem bei der WM 1970 mit einer legendären Parade gegen Pelé.

    Foto: Dave Thompson
  • Am 10. Februar verstarb „der weiße Blitz“: Sprinter Heinz Fütterer (87) stellte 1954 mit handgestoppten 10,2 Sekunden den damaligen 100-Meter-Weltrekord von Jesse Owens ein. Zudem wurde Fütterer dreifacher Europameister.

    Foto: Uli Deck
  • Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt war nur ein kurzes Leben beschieden: Im Alter von 30 Jahren verstarb er am 9. Februar beim Skilanglauf in St. Moritz (Schweiz).

    Foto: Ina Fassbender
  • Der ehemalige Berliner Innensenator und Innenminister des Landes Brandenburg, CDU-Politiker Jörg Schönbohm (81), erlitt am 7. Februar in seinem Haus einen Herzinfarkt. Vor seiner politischen Karriere war Schönbohm für das Militär tätig und zwischen 1991 und 1992 Inspekteur des Heeres.

    Foto: Ralf Hirschberger
  • Europas Fußballerin des Jahrhunderts und dreifache Europameisterin: Heidi Mohr bestritt insgesamt 104 Spiele (83 Tore) für die deutsche Nationalmannschaft. Sie verstarb am 7. Februar im Alter von 51 Jahren in ihrem Heimatort Weinheim.

    Foto: Pascal George
  • Der mehrfach für den Oscar nominierte britische Schauspieler Albert Finney (bekannt unter anderem aus „Erin Brockovich“) starb am 7. Februar im Alter von 82 Jahren. Seine letzte Rolle spielte er 2012 im Bond-Film „Skyfall“.

    Foto: William Conran
  • Am 6. Februar starb eine Vereinslegende des FC Schalke 04: Rudi Assauer war von 1981-1986 und von 1993-2006 Manager der „Knappen“. In seine Amtszeit fallen der UEFA-Cup-Sieg 1997 und zwei DFB-Pokal-Erfolge.

    Foto: Roland Weihrauch
  • Erfolgsautorin Rosamunde Pilcher erlitt am 6. Februar im Alter von 94 Jahren einen Schlaganfall. Ihre Liebesromane spielen in der Landschaft Cornwall und wurden auch im deutschen Fernsehen vielfach verfilmt.

    Foto: Jens Kalaene
  • Im Alter von 90 Jahren starb Libet Werhahn, die jüngste Tochter des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer, am 3. Februar. Sie begleitete ihren Vater nach dem Tod ihrer Mutter bei zahlreichen Auslandsreisen.

    Foto: Marcel Mettelsiefen
  • Ausnahme-Skispringer Matti Nykänen starb am 4. Februar bereits mit 55 Jahren: Der vierfache Olympiasieger und sechsmalige Weltmeister gehörte zu den Größten seiner Sportart, kämpfte nach der Karriere aber mit Alkoholproblemen.

    Foto: Mikko Stig
  • Am 1. Februar verstarb die Schauspielerin Ursula Karusseit mit 79 Jahren in Berlin. Karusseit zählte zu den bedeutendsten Schauspielerinnen des DDR-Theaters und war den Fernsehzuschauern aus der ARD-Krankenhausserie „In aller Freundschaft“ (seit 1998) bekannt.

    Foto: Britta Pedersen
  • Mirjam Pressler (gestorben am 16. Januar im Alter von 78 Jahren) zählt zu den bekanntesten deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchautorinnen (u.a. „Ich bin's, Kitty“). Zudem übersetzte sie über 500 Bücher ins Deutsche.

    Foto: Sven Hoppe
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