Do., 07.11.2019

Midway – Für die Freiheit Volle Kanne Sturzflug

Draufgängerpilot Dick Best (Ed Skrein) tröstet Ehefrau Ann 8 Mandy Moore) vor seinem Einsatz

Die Seeschlacht um die Atoll-Inseln Miday auf halber Strecke zwischen Japan und Kalifornien war einer der Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs im Pazifik. Regisseur Roland Emmerich ist hier in seinem Element und Sturzflug an Kanonade. Aber wer Kriegsfilme mag, kommt hier durchaus auf seine Kosten. Von Hans Gerhold

Do., 07.11.2019

Filme der Woche Lara: Im falschen Leben

Lara (Corinna Harfouch) erwartet ein aufregendes Konzert ihres Sohnes.

In seinem ersten Film seit „Oh Boy“ (2012) streift Regisseur Jan-Ole Gerster erneut durch Berlin. Diesmal in Farbe. Tom Schilling, der Antiheld von damals, ist wieder dabei, doch Protagonistin ist diesmal die pensionierte Verwaltungsbeamtin Lara. Von Gian-Philip Andreas


Do., 07.11.2019

Filme der Woche Das Wunder von Marseille: Asyl nur für Weltmeister

Sylvain (Gérard Depardieu, r.), der knurrige Schachtrainer, muss seine Niederlage gegen Fahim (Assad Ahmed, r.) eingestehen. Nura (Mizanur Rahaman) staunt.

Die Geschichte klingt wie lau aufgewärmt und dann dreimal vorgekaut, ist aber tatsächlich so (ähnlich) passiert: Ein Flüchtlingsjunge aus Bangladesch, dessen Vater in Frankreich vergeblich um Asyl ersucht, trainiert Anfang der 2010er-Jahre bei einem bärbeißigen Schachlehrer in der Pariser Ban­lieue und ist so talentiert, dass er es sogar bis zum Junior-Schachweltmeister bringt. Von Gian-Philip Andreas


Do., 07.11.2019

Filme der Woche Der letzte Bulle: Coole Sprüche, hoher Spaßfaktor

Mick Brisgau (Henning Baum) ist ganz der Alte.

Mit fünf Staffeln, die von 2010 bis 2015 liefen, gehört die Serie „Der letzte Bulle“ zu den erfolgreichsten Sat-1-Produktionen. Von Hans Gerhold


Do., 07.11.2019

Filme der Woche Zombieland: Wiedergänger eines Überraschungs-Hit

Woody Harrelson und Emma Stone leben immer noch.

Die erste „Zombieland“-Komödie war 2009 ein Überraschungs-Hit, der zudem das Kunststück fertigbrachte, das Untoten-Genre zu veräppeln, bevor dieses überhaupt (in Gestalt der Erfolgsserie „The Walking Dead“) in den Mainstream vorgedrungen war. Von Gian-Philip Andreas


Do., 07.11.2019

Filme der Woche Fritzi: Politisch spannender Animationsfilm

Zunächst geht es um den Hund 

Ein gelungenes Experiment liegt mit dem deutschen Animationsfilm „Fritzi – Eine Wendewundergeschichte“ vor, der nach dem Roman von Hanna Schott entstand und das Ende der DDR 1989 aus der Sicht einer Jugendlichen beschreibt. Von Hans Gerhold


Do., 31.10.2019

Porträt einer jungen Frau in Flammen Gewänder und Gefühle

Bei Héloise (Adèle Haenel, l.) und Marianne (Noémie Merlant)

Kino ist zu allen Zeiten Kino der Blicke gewesen. Blicke von Männern auf Frauen, von Frauen auf Männer und so weiter. Von Hans Gerhold


Do., 31.10.2019

Halloween Haunt Maskenmänner im Gemäuer

Harper (Katie Stevens) zögert, diese Tür zu öffnen.

Was wäre schon das Kürbisfest ohne Nachschub an Filmschockern? So etwas wie ein Advent ohne Spekulatius und Jingle Bells. Von Gian-Philip Andreas


Do., 31.10.2019

Scary Stories to Tell in the Dark Horrorgeschichtenals Vermächtnis

Die Teenies steuern aufs verlassene Haus zu.

Wie in „Halloween Haunt“ (siehe rechts) geht es auch in dieser US-Produktion um ein Spukhaus. Von Gian-Philip Andreas


Do., 31.10.2019

Zwingli Rühriger Reformator

Huldrych Zwingli (Max Simonischek, l.) hilft als Leutpriester Bedürftigen in der Schweiz.

Vor genau 500 Jahren, im Jahr 1519, wurde Huldrych Zwingli zum sogenannten Leutpriester im Großmünster zu Zürich ernannt. In der Folgezeit schockte der forsche Mittdreißiger den Konstanzer Bischof und die altreligiöse Nomenklatura mit damals Ungeheuerlichem Von Gian-Philip Andreas


Do., 31.10.2019

Invisible Sue Stark gespielter Superheldinnen-Film

Sue (Ruby M. Lichtenfeld) wird zur Heldin.

War es im deutschen Mythenwald der tapfere Schwertschwinger Siegfried, der durch eine Tarnkappe unsichtbar wurde, so wird im modernen Jugendfilm „Invisible Sue – Plötzlich unsichtbar“ die zwölfjährige rothaarige Sue (Ruby M. Lichtenfeld) durch einen Unfall im Labor der Mutter zur Superheldin, die sich mit einem Serum unsichtbar machen kann. Von Hans Gerhold


Mi., 30.10.2019

Verteidiger des Glaubens Doku zwischen Kritik und Bericht

Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz

Institutionen bilden im Lauf ihrer Entwicklung Strukturen, die mit Hierarchien, Missbrauch von Macht und Privilegien zu tun haben. Das ist in der katholischen Kirche nicht anders, die von Mitgliederschwund und Umbrüchen angeschlagen ist. Von Hans Gerhold


Mi., 30.10.2019

Das perfekte Geheimnis Wie die begossenen Pudel

Noch lachen sie: Diese sieben Freunde (oben v. l. Elyas M‘Barek, Florian David Fitz, Jella Haase, Karoline Herfurth, unten v. l. Frederik Lau, Wotan Wilke Möhring und Jessica Schwarz) suchen nach dem perfekten Geheimnis.

Vor drei Jahren erschien die italienische Komödie „Perfetti Sconosciuti“. Jetzt erscheint das deutsche Remake. Komödienregisseur versammelt mit Elyas M‘Barek, Florian David Fitz, Karoline Herfurth und Jella Haase ein Starensemble, das den Erfolg garantiert. Flachsinniger Humor zwar, aber unterhaltend. Von Hans Gerhold


Do., 24.10.2019

„Terminator: Dark Fate” Alter weißer Killerroboter

Oldschool-Terminator T-800 (Arnold Schwarzenegger) packt noch mal die Wumme aus.

Lust auf Kino? In dieser Woche startet unter anderem eine solide Neuauflage („Terminator: Dark Fate”). Dazu gibt es Neues von der Grusel-Sippe („Die Addams Family”) und Musikalisches (Springsteens Film "Western Stars"). Von Gian-Philip Andreas


Do., 24.10.2019

„Lieber Antoine als gar keinen Ärger“ Endlich Freiheit!

Vorsicht Polizeifalle! Witwe Yvonne (Adele Haenel) wird zum Schutzengel für Antoine (Pio Marmai).

In der Fülle französischer Komödien findet man hin und wieder eine Perle, die gängige Wohlfühlmuster und abgestandene Klischees unterläuft. Zu ihnen gehört die Crime-Comedy „Lieber Antoine als gar keinen Ärger“, der es gelingt, Geschlechterkampf-Farcen, absurden Slapstick und eine Prise verquerer Romantik irrwitzig zu kombinieren. Von Hans Gerhold


Do., 24.10.2019

„Die Addams Family” Neues von der Grusel-Sippe

„Die Addams Family”: Neues von der Grusel-Sippe

Seit dem letzten überzeugenden Kinofilm mit der „Addams Family“ sind nun auch schon wieder 26 Jahre vergangen, und an die tolle TV-Serie aus den Sixties erinnern sich vermutlich nur noch unverbesserliche Fernsehnostalgiker. Von Gian-Philip Andreas


Do., 24.10.2019

Bruce Springsteen Nicht nur für Fans

Springsteens Film "Western Stars" nach seinem gleichnamigen Album wird ab dem 28. Oktober in deutschen Kinos gezeigt.

Nicht nur, aber vor allem für Fans von „The Boss“ kommt eine besondere Form von Cross-Marketing ins Kino: der Film zur Platte. „Western Stars“ – so heißt das Album von Bruce Springsteen, das im Juni erschien und von der Kritik begeistert gefeiert wurde.


Do., 24.10.2019

"Salmas Geheimnis" Visuell aufregend

"Salmas Geheimnis": Visuell aufregend

Aus Mexiko stammt der Animationsfilm „Salmas Geheimnis“, wo es wie in Pixars „Coco – Lebendiger als das Leben!“ (Oscar und Golden Globe 2018) und in der Anfangsszene von „007 – Spectre“ um den Feiertag zu Ehren der Toten geht.


Do., 24.10.2019

"Bayala" Elfenabenteuer als Werbefilm

Jaro, Prinzessin Sera, Marween und Piuh versuchen, das Elfenreich Bayala zu retten.

Nicht viel mehr als Kitsch und Marketing: Der Spielzeugmacher "Schleich" versucht, mit „Bayala – Das magische Elfenabenteuer“ in die Fußstapfen der Lego- und Playmobil-Filme zu treten. Das Ergebnis lässt dabei zu Wünschen übrig.


Do., 17.10.2019

„Lino – Ein voll verkatertes Abenteuer“ Unterhaltsamer Animationsspaß

Sie staunen übers Kino: Kater Lino und Zauberer Don Léon.

Aus Brasilien stammt der fröhliche Animationsfilm „Lino – Ein voll verkatertes Abenteuer“ von Regisseur Rafael Ribas, der einen kuriosen Körpertausch zwischen Mensch und Katze inszeniert. Von Hans Gerhold


Do., 17.10.2019

„After the Wedding“ Verkitschtes Remake

Isabel (Michelle Williams, l.) wird von Theresa (Julianne Moore) an ihr altes Leben erinnert.

Das oscarnominierte dänische Moraldrama „Nach der Hochzeit“ war so gut – man hätte es dabei belassen sollen. US-Regisseur Bart Freundlich („Lieber verliebt“) schickt nun 13 Jahre später ein Remake hinterher, in dem die Männerparts nun von Frauen gespielt werden:  Von Gian-Philip Andreas


Do., 17.10.2019

Film der Woche „Ich war noch niemals in New York“: Musical mit Hits von Udo Jürgens

Unter Deck geht die Post ab. Auf dem Tisch tanzt Pasquale Aleardi (M.) als Costa.

Wenn Uwe Ochsenknecht als parfümierter Gigolo Otto seine alte Liebe Oma Maria (Katharina Thalbach) mit „17 Jahr, blondes Haar“ anschmachtet, weiß man spätestens, wohin die Reise auf dem Luxusdampfer MS Maximiliane hingeht. Es steht Omas Jungfernfahrt an, es winken Träume à la „Altes Herz wird wieder jung“, und irgendwann darf Thalbach als totale Rampensau krähen: „Mit 66 Jahren ...“ Von Hans Gerhold


Do., 17.10.2019

„Parasite“ Meisterlich böse Sozialsatire

Strafe für einen Wildpinkler: Familie Kim (links: Kang-ho Song als Vater) begießt einen Begießer.

Oben, treppauf, in einer spektakulär modernistischen Villa über der Stadt, residiert die vierköpfige Familie Park, und unten im Ort, treppab, in einem von Passanten bepinkelten Kellerloch, haust die Familie Kim, ebenfalls Mutter, Vater, Tochter, Sohn: ohne feste Jobs, ohne Zukunft und, so scheint es, ohne Moral. Nett könnten nur Reiche sein, sagt die Mutter: „Die können sich das leisten.“ Von Gian-Philip Andreas


Do., 17.10.2019

„Maleficent – Mächte der Finsternis“ Allzu düsteres Fantasy-Sequel

Fee Maleficent (Angelina Jolie) bangt mit Aurora (Elle Fanning, l.) und Gehilfe Diaval (Sam Riley) um ihr Reich.

Das Interessante am Disney-Hit „Maleficent“ war, dass er das Märchen von Dornröschen einem Perspektivenwechsel unterzog und aus der Sicht der bösen Fee erzählte. Angelina Jolie spielte diese Maleficent als ebenso glamouröse wie tief traumatisierte Dunkeldiva, eine eigentlich gar nicht so böse Herrin über das Reich der Moore.  Von Gian-Philip Andreas


Do., 10.10.2019

„Bruder Schwester Herz“: Geschwister Unruhe im Osten

Traute Familie: Sebastian Fräsdorf (l.) als Franz, Wolfgang Packhäuser als Vater Heinz und Karin Hanczewski als Lily.

Nach der Familienkomödie „Im Sommer wohnt er un Von Hans Gerhold


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