Do., 10.10.2019

„Dem Horizont so nah“: Rührselig Ihre erste große Liebe

Neulich auf dem Rummel: Danny (Jannik Schümann) erobert das Herz von Jessica (Luna Wedler).

Sie arbeitet im Catering-Betrieb der Eltern, ist nicht auf den Mund gefallen und sprudelt vor Lebenslust. Er hat Luxuskörper, Apartment, Sportwagen und jobbt lukrativ als Model für Unterwäsche à la Calvin Klein. Klar, dass Jessica (Luna Wedler) und Danny (Jannik Schümann) nach Rummelplatz, Raupe, Disco und erster keuscher Nacht für­einander entflammen.  Von Hans Gerhold

Do., 10.10.2019

Kino „47 Meters Down...“: Hai-Horror

Hätten gern einen Schutzkäfig: Sophie Nélisse als Mia, Brianne Tju als Alexa und Corinne Foxx als Sasha.

Im ersten Teil von „47 Meters Down“ (der in Deutschland nicht ins Kino kam) mussten sich zwei Frauen in einem Käfig auf dem Meeresboden gegen attackierende Haie und knapper werdenden Sauerstoff wehren. Das war effektiv und orientierte sich in seinem Minimalismus an Genre-Klassikern wie „Open Water“. 


Do., 10.10.2019

Kino „Dora und die goldene Stadt“

Dora (Isabela Moner, M.) und ihre Freunde (v. l.: Nicholas Coombe, Madeleine Madden, Jeff Wahlberg, Eugenio Derbez)

Am Anfang sieht alles nach einer typischen Kulturschock-Komödie aus: Dora ist mit ihren Archäologeneltern (Michael Peña aus „End of Watch“ und Eva Longoria von den „Desperate Housewives“) im peruanischen Dschungel aufgewachsen, soll jetzt aber in L.A. zur Schule gehen.


Fr., 04.10.2019

„Deutschstunde“ Angreifende Möwen

Neulich im Watt: Dorfpolizist Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen) überreicht dem Maler Max Ludwig Jansen (Tobia Moretti) das behördliche Schreiben mit dem Malverbot.

Als radelnder bürokratischer Bote muss der Dorfpolizist Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen) dem Maler Max Ludwig Jansen (Tobias Moretti) einen fatalen Brief mit „gültig bei Zustellung“ überbringen. Das Verdikt: Malverbot für den Künstler. Darunter wird die Freundschaft der Männer ebenso leiden wie Jepsens Sohn Siggi, 11, dessen Patenonkel der Maler ist. Von Hans Gerhold


Fr., 04.10.2019

„Gemini Man“ Kein Vorsprung durch Technik

Will Smith als alternder Killer Henry Brogan, der plötzlich ein Problem hat: Er wird von seinem jüngeren Klon gejagt.

Vorhang auf, Film ab: Neu im Kino angelaufen sind die "Deutschstunde" - die Neuverfilmung eines Siegfried Lenz-Romans, "Skin" - ein Drama mit einem Tattoo-Schwerpunkt, die Spielzeugverfilmung "UglyDogs", "Enzo und die wunderbare Welt der Menschen" - ein komödiantischer Tierfilm sowie der Science-Fiction-Streifen "Gemini Man" mit Will Smith. Von Gian-Philip Andreas


Fr., 04.10.2019

„Enzo und die wunderbare Welt der Menschen“ Tierisch nett: Hübscher Hundeblick

Riecht und sieht lecker aus: Golden Retriever Enzo (l.) bewundert Herrchens Freundin Eve (Amanda Seyfried).

Wer wirklich der beste Freund des Menschen ist, sei dahingestellt. In Filmen dieses Jahres ist es eindeutig der Kläffer, der sich Hund nennt. Nach „Bailey – Ein Hund kehrt zurück“, wo der bellende Titelhund gar auf Seelenwanderung geht, ist nun Golden Retriever Enzo auf der Spur des homo sapiens. Von Hans Gerhold


Fr., 04.10.2019

„Skin“ Runen-Rübe

Jamie Bell hat die Tattoos schön.

In welcher Haut möchte man stecken? Diese Frage umkreist das US-Debüt des israelischen Regisseurs Guy Nattiv anhand eines sehr konkreten Beispiels: Immer wieder nimmt die Kamera einen Laser in den Blick, der dem Protagonisten des Films seine neonazistischen Tattoos aus der Epidermis brennt. Von Gian-Philip Andreas


Fr., 04.10.2019

„UglyDolls“ Power in Plüsch

Teils einäugig und teil mit Überbiss, sind die UglyDolls dennoch herzige Puppen.

Im Genre der Spielzeugverfilmung sind diese Woche die UglyDolls-Plüschpuppen am Drücker, die seit 2001 so tun, als seien sie ein Gegenentwurf zu all den niedlichen und herzigen Puppen auf dem Markt, obwohl sie natürlich selbst niedlich und herzig sind, trotz Einäugigkeit und Überbiss. Von Gian-Philip Andreas


Do., 26.09.2019

„Nurejew“ Tanz in die Freiheit

Rudolf Nurejew (Oleg Ivenko, r.) beeindruckt seinen Mentor Alexander Puschkin (Ralph Fiennes).

Er war ein brillanter und dank kraftvoller Performances revolutionärer Ballett-Tänzer in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Rudolf Nurejew, der 1993 mit 54 Jahren an Aids starb, führte auch ein aufregend extravagantes Leben mit kompromisslosem Freiheitsdrang, hartnäckiger Durchsetzung seines Willens und bisexuellem Privatleben. Von Hans Gerhold


Do., 26.09.2019

„Midsommar“ Radikaler Beziehungs-Horrorfilm

Amerikanerin Dani (Florence Pugh, M.) ist zu Gast im vermeintlichen Schweden-Idyll.

Der US-Regisseur Ari Aster versöhnt den traditionell übel beleumundeten Horrorfilm derzeit mit dem Arthouse-Kino. „Hereditary“, sein gefeiertes Debüt, war mindestens ebenso sehr Psychostudie wie Geisterspuk – und einer der effektivsten Angstmacher des letzten Kinojahres. Von Gian-Philip Andreas


Do., 26.09.2019

„Der Distelfink“ Romanverfilmung

Mrs. Barbour (Nicole Kidman) hilft weiter.

Das ging daneben: Wer skeptisch war, als es hieß, Donna Tartts toller Tausendseitenroman „Der Distelfink“ solle verfilmt werden, dann aber Hoffnung schöpfte, als die erlesene Besetzung bekanntgegeben wurde, wird nun bitter enttäuscht. Von Gian-Philip Andreas


Do., 26.09.2019

„Shaun das Schaf“ Famoser Familienfilm

Alles, was Spaß macht, verbietet Hund Bitzer (l.) den Schafen.

Famosere Sympathieträger für die ganze Familie als die Schafe um den stets zu Späßen aufgelegten pfiffigen Shaun sind kaum denkbar. Was die wonnigen Wolleträger im Parallelleben, das der Bauer nie mitbekommt, alles anstellen, ist urkomisch, humorvoll, witzig bis ins letzte Detail und mit originellen Einfällen bis an den Rand der Bilder gespickt. Von Hans Gerhold


Do., 26.09.2019

Filme der Woche „Gelobt sei Gott“: Starkes Drama über den Kirchenskandal

Kardinal Barbarin (Francois Marthouret, r.) mit Alexandres Sohn Gauthier (Max Libert)

Als bekannt wurde, dass ausgerechnet François Ozon den prominenten Kirchenskandal verfilmen wollte, stutzte man kurz: Würde der Vielfilmer dem Gewicht des tagesaktuellen Stoffs gewachsen sein? Er ist es. Ohne aufdringliche Polemik, aber schonungslos unter Nennung von Klarnamen beleuchtet Ozon den Fall – dabei bleibt er strikt an der Seite der Opfer. Von Gian-Philip Andreas


Do., 19.09.2019

Filme der Woche „Ad Astra“ – Brad Pitt verloren im Weltraum

Was und wen sieht er denn jetzt schon wieder? Astronaut Major Roy McBride (Brad Pitt) hat auf seiner NASA-Mission zum Mars schlimme Vorahnungen für die Erde.

Bilder besser als bei „Gravity“ und Brad Pitt als düsterer Elite-Astronaut: „Ad Astra“ ist ein sehenswertes Sci-Fi-Drama mit einem Hauch von „Star Wars“. Da kann in dieser Woche kaum ein anderer Kino-Neustart mithalten. Von Hans Gerhold


Do., 19.09.2019

„Back to Maracãna“ Traum vom WM-Finale

Ein Trio auf dem Weg zum Finale der Fußball-WM 

Der sterbenskranke Israeli Samuel hat einen Traum: Zum WM-Finale ins Maracãna-Stadion nach Rio de Janeiro kommen. Auf dem Weg dorthin begleiten ihn sein Sohn und sein Enkel. Ein leichthändig inszeniertes Road-Movie.


Do., 19.09.2019

„Angry Birds 2“ Inselkrieg mit Slapstick

Was zur Hölle ist das? Auf die flugunfähigen Vögel prasseln gleich Eisbomben nieder.

Die „Angry Birds“ waren ursprünglich ein Smartphone-Game, das bei Kindern punktete und sich millionenfach verkaufte. Der erste Kinoeinsatz als CGI-Animationsfilm erwies sich 2016 als Hit. Die Fortsetzung „Angry Birds 2“ reizt den banalen Spaß um den Inselkrieg zwischen flugunfähigen Vögeln und grünen Schweinen weiter aus. Von Hans Gerhold


Do., 19.09.2019

„Downton Abbey“ Film zur Serie

Bei den Grawleys herrscht große Aufregung: Der König und seine Gattin haben ihren Besuch angekündigt.

Die fiktive Adelsfamilie Crawley stand im Zentrum von sechs Staffeln „Downton Abbey“. Jetzt hat sie es auf die große Leinwand geschafft. Wer die Serie nicht kennt, kann sich den Kinobesuch sparen. Von Gian-Philip Andreas


Do., 19.09.2019

„Rambo 5 – Last Blood“ Der Rentner mit dem Hammer

Rambo (Sylvester Stallone) holt erneut den (Holz-)Hammer raus und begibt sich auf einen Rachefeldzug.

Erst schmalzig, dann ultrabrutal: Nach einem seifenoperhaftigen Anfang schnetzelt, pfählt und säbelt sich John Rambo (Sylvester Stallone, 73) anderthalb Stunden lang durch die Gegend. Die Rückkehr des Rentners gelingt dabei lange nicht so charmant wie bei der Rocky-Neuauflage. Von Gian-Philip Andreas


Do., 19.09.2019

„Systemsprenger“ Benni ist ein Härtefall

Frau Bafane vom Jugendamt (Gabriela Maria Schmeide) ist absolut ratlos, was sie mit „Systemsprengerin“ Benni (Helena Zengel) machen soll.

Eine Neunjährige bringt alle Menschen um sich herum an den Rand der Verzweiflung. Dem kraftvollen Sozialdrama „Systemsprenger“ gelingt es trotzdem, die Sympathie für das Mädchen nie versiegen zu lassen. Ein begeisternder Film, der so gar nichts von der betulichen Problemdarstellungsakribie üblicher TV-Filme hat. Von Gian-Philip Andreas


Do., 12.09.2019

„Das Wunder im Meer von Sargasso“ Harter Stoff aus Griechenland

Polizistin Elisabeth (Angeliki Papoulia) ist ein verbitterter Mensch.

Harter Stoff aus Griechenland. Zwei Frauen sind in Messolongi gestrandet, einem Städtchen am Golf von Patras: Polizistin Elisabeth wurde zehn Jahre zuvor dorthin zwangsversetzt, jetzt ist sie korrupt und verbittert, immer wütend und kein netter Mensch. Rita, Arbeiterin in einer Fischfabrik, wird von ihrem Bruder Manolis kleingehalten, einem Schlagersänger. Von Gian-Philip Andreas


Do., 12.09.2019

„Wer 4 sind“ Pop-Doku

Fahren ein nettes Auto: die Jungs von Fanta Vier.

Aus Anlass des 30-jährigen Bandjubiläums, 27 Jahre nach dem Durchbruch mit „Die da?!“ und auch schon wieder 18 Jahre nach der ersten großen Kinodoku „Was geht?“ kommt eine neue Dokumentation über die schwäbischen Pop-Rap-Pioniere Die Fantastischen Vier heraus.  Von gpa


Do., 12.09.2019

„Das zweite Leben des Monsieur Alain“ Bemüht lustige Selbstfindung

Schon wieder Sodbrennen. Für Ex-Manager und Workaholic Monsieur Alain (Fabrice Luchini) sieht‘s erst mal trübe aus.

Lustig wollen fast alle Komödien aus Frankreich sein, die im Gefolge von „Monsieur Claude...“, „Ziemlich beste Freunde“ und „Willkommen bei den Sch‘tis“ ihre Zuschauer mit Wohlfühlaroma bestäuben. Doch im Gegensatz zu den genannten gelungenen Filmen schwimmen im Meer der Lustigkeit auch reichlich abgehangene Produktionen mit, die allenfalls das Prädikat lau und lahm verdienen. Von Hans Gerhold


Do., 12.09.2019

„Mein Leben mit Amanda“ Verlustdrama

Sind spät dran: David (Vincent Lacoste) und die kleine Amanda (Isaure Multrier).

Eine gar nicht mal so kurze Zeit lang schaut man den Protagonisten beim Leben in Paris zu: relativ, wenn auch nicht ganz unbeschwert und immer fernab touristischer Pfade. Immer wieder wird auf dem Fahrrad durchs sommerliche 12. Arrondissement geradelt, Reuilly, das vom Kino noch nicht postkartentot gefilmt worden ist.  Von Gian-Philip Andreas


Do., 12.09.2019

Film der Woche „Gut gegen Nordwind“: Hübsche Online-Romanze

Zur selben Zeit im Supermarkt, ohne es zu ahnen: Nora Tschirner als Emma Rothner und Alexander Fehling als Leo Leike

Die Liebe ist ein seltsames Spiel, das in der hübschen Online-Romanze „Gut gegen Nordwind“ mit einem verdrehten Buchstaben in einer E-Mail beginnt, mit der Emma Rothner (Nora Tschirner) eigentlich nur ein Zeitschriften-Abo abbestellen will.  Von Hans Gerhold


Do., 05.09.2019

Filme der Woche "Der Honiggarten": Schläfriges Melodram

Noch arbeitet Lydia (Holliday Grainger) in der Fabrik.

Eine Literaturverfilmung der gediegenen Art: Ärztin Jean (Anna Paquin, „True Blood“) zieht 1952 in ihr schottisches Heimatdorf zurück, um dort die Praxis ihres Vaters zu übernehmen. Als sie sich um Knirps Charlie kümmert, lernt sie dessen alleinerziehende Mutter Lydia (Holliday Grainger, „Meine Cousine Rachel“) kennen.  Von Gian-Philip Andreas


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