„I, Frankenstein“
Dürftige 3D Version mit Kämpfen vor der Kathedrale

Das vom aufgeklärten Forscher Frankenstein künstlich geschaffene und mittels Elektrizität zum Leben erweckte Ungeheuer, das keinen Platz in der Welt findet und sich frustriert gegen eine feindliche Umwelt richtet, stammt aus dem Schauerroman von Mary W. Shelley (1818), der schon häufig verfilmt wurde. Eine der letzten Versionen stammt von Kenneth Branagh, der 1994 als Frankenstein das Monster Robert De Niro auf die Menschheit losließ. Branaghs vitales und kraftstrotzendes Werk, in dem der Wissenschaftler und sein Geschöpf in der Arktis ihr Ende finden, beleuchtete neben der Schöpferrolle die Frage nach der Seele des Monsters.

Donnerstag, 23.01.2014, 16:01 Uhr

Nie sah ein Monster besser aus: Aaron Eckhart spielt Frankensteins Geschöpf.
Nie sah ein Monster besser aus: Aaron Eckhart spielt Frankensteins Geschöpf. Foto: dpa

Davon ist in der Neuversion von Regisseur Stuart Beattie kaum etwas übrig geblieben. Frankenstein (Aden Young) verendet in der Arktis , das später Adam genannte Monster ( Aaron Eckhart ) irrt zweihundert Jahre umher und trifft in Darkhaven auf die 666 Dämonen von Naberius (Bill Nighy), der die Menschheit mit einer Armee reanimierter Leichen beherrschen will. Ihm stellen sich die Gargoyles entgegen, Gestaltwandler, die die Menschheit beschützen, die allerdings so gut wie nicht vorkommt. Für Naberius arbeitet die blonde Reanimationsexpertin Dr. Tera Wade (Yvonne Strahovsky, „Dexter“), ein Grund, warum sich Adam in die Auseinandersetzung einmischt.

Läuft wo?

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Die Geschichte wird von einer Effektorgie mit ermüdend langen Kämpfen beherrscht, die sich von der blauen Farbgebung bis zum Gothic Chic am „Underworld“-Franchise (mit Kate Beckinsale) orientiert. Zu den tollen 3D-Effekten gehören die düstere Stadt Darkhaven und die Kathedrale mit Wasserspeiern und Fassadenfiguren, die sich bei Bedarf in Gargoyles verwandeln. Kurzweilig, aber von der Story her dürftig und seelenlos.  

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