„Mädelsabend“
Schwefelgelbes Schlauchkleid - eine stolpernde Komödie

Das grelle und „nuttige“ schwefelgelbe Schlauchkleid, mit dem Elizabeth Banks („Die Tribute von Panem“) in „Mädelsabend“ durchs nächtliche Los Angeles stolpert, machte schon im Vorfeld von sich reden. Es ist die einzige echte Attraktion in einer Komödie, die in den Dialogen derb und deftig daherkommt und sich ansonsten eher bieder über die Runden schleppt.

Donnerstag, 26.06.2014, 19:06 Uhr

James Marsden als anfangs unbekannter Gordon und Elizabeth Banks als Meghan Miles klimpern auf der Gitarre, bevor es zur Sache geht.
James Marsden als anfangs unbekannter Gordon und Elizabeth Banks als Meghan Miles klimpern auf der Gitarre, bevor es zur Sache geht. Foto: dpa

Nachrichtensprecherin Meghan Miles (Banks) hofft auf den Job bei einem überregionalen Sender, wird vom Freund verlassen und erfährt, dass eine andere Bewerberin vorgezogen wurde. Grund genug, mit Freundinnen auf die Sause zu gehen. Da Meghan seriös und schüchtern ist, leiht sie sich von einem der Mädels das besagte Kleid, betrinkt sich, wird, als ein Schuh im Gitter der Feuerleiter stecken bleibt, vom netten Unbekannten ( James Marsden ) gerettet und landet in seinem Bett.

Beim Erwachen erfährt Meghan, dass sie doch noch in der Auswahl ist und man ihr gern bei der Arbeit im Studio zusehen würde. Nur: Ihr Wagen mit Geld, Handy und Papieren wird abgeschleppt. Meghan kennt den Namen des Mannes, aus dessen Wohnung sie sich gerade geschlichen hat, nicht und kann nicht zurück. Fortan stakst und stolpert sie durch L.A. und wird von jedem für eine Prostituierte gehalten, bis ein völlig absurdes Happye End alles in Wohlgefallen auflöst.

Läuft wo?

Trailer, Fotos und Spielorte gibt es  hier .

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Wie in einer Nacht das alte Leben auf den Kopf gestellt wird, war zum Beispiel in „Into the Night“, „Blind Date“ und „After Hours“ Thema, hier haben wir die Billigausgabe, die sich nicht entscheiden kann, ob sie ein weibliches „Hangover“ sein will. Richtig peinlich wird es nie, aber der vulgäre und grobe Humor, der zur Zeit in Filmen wie „A Million Ways ...“ oder „About Last Night“ Blüten treibt, verdirbt die Stimmung und letztlich auch das ständig verrutschende Schlauchkleid .  

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