„Gänsehaut“
Marodierende Horrorhorden

Die schaurigen „Gänsehaut“-Bücher von R. L. Stine gelten als die erfolgreichste Kinderbuchreihe hinter „Harry Potter“. Erstaunlich, dass es – nach einer TV-Serie von 1995 – erst jetzt zu einer Kino-Adaption gekommen ist. Schade dagegen, dass das Ergebnis nicht unbedingt so aussieht, als müsse man sich jetzt auf zahlreiche Fortsetzungen einstellen.

Donnerstag, 04.02.2016, 15:02 Uhr

Stine (Jack Black) inmitten von Monstern.
Stine (Jack Black) inmitten von Monstern. Foto: dpa

Originellerweise ist Stine selbst die Hauptfigur: Gespielt von Jack Black („King Kong“), schreibt der Autor in der Provinz an seinen Gruselstorys. Für Chaos sorgt dann der frisch zugezogene Jugendliche Zach (Dylan Minnette aus „Awake“), der sich in Stines Tochter Hannah (Odeya Rush) verliebt und bald erkennen muss, dass Stine seine monströsen Charaktere so lebendig beschreibt, dass sie sich beim unvorsichtigen Lesen der Originalmanuskripte materialisieren. Prompt marodiert eine Armada aus Zombies, Zwergen, Mörderpuppe und Werwolf durch die Gegend.

Regisseur Rob Letterman („Monsters vs. Aliens“) dirigiert diese Horrorhorden und auch den Grimassenkönig Black leidlich unterhaltsam durch den Plot, leider bremst die klischeehafte Teenie-Romanze diesen immer wieder aus. Richtig witzig (und gruselig) wird es nicht.

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