Letztendlich sind wir dem Universum egal
Gedankenexperiment mit Herzschmerz

Seit Jahren sind sie der letzte Schrei im Bereich der Teenager-Erbauungsliteratur: Was-wäre-wenn-Geschichten mit romantischem Unterbau. Was wäre, wenn man den Tag, an dem man stirbt, immer wieder neu erleben müsste? 

Freitag, 01.06.2018, 14:22 Uhr

Angourie Rice findet bei Colin Ford die Seele.
Angourie Rice findet bei Colin Ford die Seele. Foto: Orion Pictures

Titel des unlängst verfilmten Erfolgsromans: „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“. Und jetzt: Was wäre, wenn man sich in eine Seele verliebte, die jeden Tag in einen neuen Körper fährt? Titel des Erfolgsromans: „Letztendlich sind wir dem Universum egal“.

Seicht, aber leidlich unterhaltsam verfilmt hat ihn jetzt Michael Sucsy, der mit der Rachel-McAdams-Schnulze „Für immer Liebe“ schon einmal eine solche Was-wäre-wenn-Geschichte durchexerzierte: Was wäre, wenn die Geliebte ihr Gedächtnis verliert und man sie neu erobern müsste? Stories-nach-Zahlen zu gewichtigen Fragen.

Im neuen Film müht sich nun Angourie Rice („Nice Guys“) in der Hauptrolle nach Kräften, einer körperlosen Seele hinterherzulieben. Deren Wirtskörper sind mal dick, mal dünn, mal weiß, mal schwarz, mal Junge, mal Mädchen, mal was dazwischen. Die Botschaft ist klar: Die Seele zählt. Eines kitschigen Finales enthält sich der Film zum Glück.

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