Kino-Kritik
„Predator Upgrade“: Müdes Monster

Schon 31 Jahre ist es her, dass Arnold Schwarzenegger erstmals gegen den „Predator“ kämpfte, ein Alien-Raubtier, das sich unsichtbar machen konnte und seine Jäger äußerst blutrünstig erledigte. Nun kommt die bereits fünfte Fortsetzung des trashigen Sci-Fi-Kultfilms heraus – der deutsche Titel verspricht gar ein „Upgrade“. 

Freitag, 14.09.2018, 14:08 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 14.09.2018, 12:36 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 14.09.2018, 14:08 Uhr
Olivia Munn (l.) als Casey Bracket und Thomas Jane (r.) als Baxley kämpfen gemeinsam gegen einen Predator.
Olivia Munn (l.) als Casey Bracket und Thomas Jane (r.) als Baxley kämpfen gemeinsam gegen einen Predator. Foto: dpa

Na ja. Diesmal muss ein Trupp seelisch unstabiler Söldner um die Haudegen McKenna ( Boyd Holbrook) und Nebraska (Trevonte Rhodes, „Moonlight“) eine Kleinstadt gegen einen Predator mit verbesserter, also noch tödlicherer Ausstattung verteidigen, nachdem ausgerechnet McKennas autistisches Söhnchen (Jacob Tremblay aus „Raum“) das Alien anlockte.

Regisseur Shane Black, der im ersten Film damals mitspielte, setzt fast schon exzessiv auf coole Sprüche, geizt nicht mit unappetitlichen Splatterszenen, vergeigt aber die Auftritte des Titelhelden: Obwohl der Predator hier sogar satanische Hunde mitbringt, war er einem noch nie so gleichgültig. Schade, denn dass Shane Black Action und Witz bestens verbinden kann, weiß man seit „Kiss Kiss Bang Bang“. 

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