Kino-Kritik
„Verliebt in meine Frau“: Vergnügliche Komödie

Ein vergnügliches und unverwüstliches Thema für Komödien ist die Klischee-Kombi alternder Mann und junge Frau. Als ironischen Beitrag liefert der seit den 80er Jahren in Gallien erfolgreiche Schauspieler Daniel Auteuil („Ein Herz im Winter“) mit „Verliebt in meine Frau“ ein in Timing, Schauspiel und Witz stimmiges Stück filmischen Boulevards – etwas über dem Durchschnitt.

Freitag, 12.10.2018, 17:03 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 16:42 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 17:03 Uhr
Alter Mann (Gérard Depardieu als Patrick) und junge Ehefrau (Adriana Ugarte als Emma)
Alter Mann (Gérard Depardieu als Patrick) und junge Ehefrau (Adriana Ugarte als Emma) Foto: Weltkino

Als Daniel (Auteuil) seinen alten Freund Patrick (Galliens Ober-Gockel Gérard Depardieu) wiedertrifft und einlädt, gibt es eine Überraschung. Patricks Ehefrau ( Emma Ugarte) ist die beste Freundin von Daniels Gattin Isabelle (Sandrine Kiberlain) und so schön und jung, dass in Daniel sofort erotische Wunschbilder explodieren.

Der Film wechselt virtuos zwischen Wunsch und Wirklichkeit und löst sie im Finale stimmig auf. Es gibt einigen Dialogwitz, Slapstick (flüssige Schokolade) und übertrieben aufspielende Darsteller. Das Dilemma alter Männer und junger Frauen spiegelt sich dreifach: Isabelle und Emma sind jünger als ihre Gatten, und Emma ist halb so alt wie Isabelle. Frankreichs Präsident hätte da keine Probleme. Seine Frau ist 21 Jahr älter. Nett.

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