„100 Dinge“
Nackt für den guten Zweck

Die Start-ups der Berliner Hipster Paul (Florian David Fitz) und Toni (Matthias Schweighöfer) sind so erfolgreich, dass bereits millionenschwere Investoren anklopfen. 

Donnerstag, 06.12.2018, 16:24 Uhr aktualisiert: 06.12.2018, 16:33 Uhr
Paul (Florian David Fitz) und Toni (Matthias Schweighöfer) gehen hier mal baden.
Paul (Florian David Fitz) und Toni (Matthias Schweighöfer) gehen hier mal baden. Foto: Warner Bros.

Doch beide übertrumpfen sich gern und probieren’s mit einer Wette, die in ihrer milde sozialkritischen Stoßrichtung gut in den Advent passt: 100 Tage wollen beide radikal verzichten.

Splitterfasernackt beginnen sie in einer leeren Wohnung, jeden Tag dürfen sie nur einen Gegenstand aus ihrem Besitztum zurückholen. Womit also beginnen: Unterhose, Zahnbürste, Schlafsack? Oder Smartphone? Vor allem nutzen Fitz (der auch, wie schon bei „Der geilste Tag“, Regie führte) und Schweighöfer das Konzept, um ausgiebig hüllenlos durch die Gegend zu stolpern – die Fans ihrer formschönen Körper wird’s freuen.

Ansonsten verläuft sich die reizvolle Idee sehr bald in den Verstrickungen des gemeinen Lustspielwesens, inklusive Romanze, Eifersucht und erbaulicher Besinnung. Unwitzig ist das nicht, doch von bissiger Konsumkritik fehlt jede Spur. Leichtes Entertainment für erfolgsgestresste Wellness-Minimalisten, die Entbehrung zum Lifestyle umstempeln.  

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