Das Ende der Wahrheit
Exzellent besetzter Politthriller

Nur wenige Politthriller gibt es im deutschen Genrekino, schon gar keine wirklich gelungenen. Was am Fehlen einer echten Tradition liegt. Wo sind Autoren wie John Le Carré (zuletzt „Verräter wie wir“) oder Tom Clancy?

Donnerstag, 06.06.2019, 15:25 Uhr aktualisiert: 06.06.2019, 16:02 Uhr
Der BND-Mitarbeiter Martin (Ronald Zehrfeld) und seine Vorgesetzte Aline Schilling (Claudia Michelsen)
Der BND-Mitarbeiter Martin (Ronald Zehrfeld) und seine Vorgesetzte Aline Schilling (Claudia Michelsen) Foto: Prokino

Auf letzteren beruft sich Philip Leinemann , der in „Wir waren Könige“ vom Scheitern einer Einheit der SEK der Polizei erzählt hatte. Mit „Das Ende der Wahrheit“ begibt sich Leinemann auf noch gefährlicheres, weil undurchsichtigeres Terrain.

Agent Martin Behrens ( Ronald Zehrfeld , „Wir wollten aufs Meer“) vom Bundesnachrichtendienst (BND), der einen Drohneneinsatz gegen den Fantasiestaat Zahiristan auslöst, gerät nach dem Vergeltungsschlag in einem Münchner Restaurant, bei dem Bekannte ums Leben kommen, in Zweifel an seiner Mission.

Von den Vorgesetzten (Alexander Fehling, Axel Prahl, Claudia Michelsen, August Zirner) wird er ausgebremst, weil er einen Skandal – Regierung und BND kooperieren mit internationalen Waffenhändlern – auslösen könnte.

Wegen des kleinen Budgets und vom Buch her nicht immer überzeugend, aber recht spannend und von Zehrfeld wie immer exzellent gespielt.

Bewertung

Das Ende der Wahrheit: Thriller mit Ronald Zehrfeld, Alexander Fehling, Claudia Michelsen (105 Minuten).

Bewertung: 3 von 5 Sterne

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