„Brightburn“
Teufelsknabe

Gute Idee: Anders als in den Universen der edlen Comic-Superhelden von Marvel und DC nutzt der Titelheld dieses Films seine Spezialkräfte nicht zum Wohl der Menschheit im Kampf gegen galaktische Unholde. Er wird selbst zum Unhold! 

Freitag, 21.06.2019, 14:52 Uhr aktualisiert: 21.06.2019, 15:44 Uhr
Brandon (Jackson A. Dunn) meuchelt.
Brandon (Jackson A. Dunn) meuchelt. Foto: dpa

 Folgerichtig präsentiert sich „Brightburn“ auch nicht als familienfreundliches Pop(corn)-Spektakel, sondern als zünftiger Horrorfilm mit Retro-Anklängen an Slasherfilme wie „Halloween“. Angesichts der Tatsache jedoch, dass mit James Gunn ein Produzent an Bord ist, der mit „Super“ einen der besten (und garstigsten) Anti-Superheldenfilme aller Zeiten gedreht hat, ist das Ergebnis ernüchternd.

Mit viel zu wenig Witz und ohne Überraschungen kurbelt Regisseur David Yarovesky die Schauermär runter: Brandon ( Jackson A. Dunn ) landet als außerirdisches Baby im ländlichen Kansas, wird vom Ehepaar Kyle ( David Denman ) und Tori (Elizabeth Banks, „Die Tribute von Panem“) adoptiert, entdeckt in der Pubertät seine supermanesken Überkräfte und nutzt sie, um seine Umwelt erst zu schikanieren, dann zu meucheln.

Es gibt effektive Schockmomente, ja, doch echte Spannung kommt nicht auf. Immerhin ist das Finale schön böse – was die Vermutung bestätigt, dass hier deutlich mehr drin war.

Bewertung

„Brightburn“: Horror mit  Elizabeth Banks, David Denman und Jackson A. Dunn (90 Minuten)

Bewertung: 2 von 5 Sternen

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