Annabelle 3
Leerlauf mit Puppe

Nicht nur im Hause Marvel, auch im Gruselgenre wird zunehmend in „Universen“ gedacht. Alles hängt irgendwie mit allem zusammen, das ist gut fürs Marketing und überträgt den Seriengedanken ins Kino. Was nicht heißt, dass die Filme dadurch besser würden.

Donnerstag, 04.07.2019, 15:36 Uhr aktualisiert: 04.07.2019, 16:05 Uhr
Die Puppe schaut wieder gruselig drein.
Die Puppe schaut wieder gruselig drein. Foto: dpa

Zu beobachten ist das am sogenannten „Conjuring-Universum“, das sich bei geringen Produktionskosten lukrativer Beliebtheit erfreut, obwohl zumindest die letzten Teile („The Nun“ und „Lloronas Fluch“) kaum der Rede wert waren.

Zum selben Universum gehören auch die Filme um Gruselpuppe „Annabelle“. Im dritten Teil lässt sie wieder eine ganze Geisterbahn voller Dämonen los, weil ein Teenager versehentlich den geweihten Glaskasten nicht schließt, in dem sie sicherheitsverwahrt wird. Das Dämonologen-Paar aus den „Conjuring“-Filmen (Patrick Wilson, Vera Farmiga) kommt nur am Rande vor, alles dreht sich um ihr Töchterchen Judy (Mckenna Grace, „Begabt“), das hier unzureichend gebabysittet wird.

Wie immer gibt‘s effektive Schreckeffekte (Regiedebüt: Gary Dauberman), aber auch so viel Gespensterroutine, dass sich vor allem eines einstellt: dämonische Ödnis.

Bewertung

Annabelle 3: Horrorfilm von Gary Dauberman (106 Minuten).

Bewertung: 2 von 5 Sterne

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